Bertram Engel | Lebende Legende am Schlagzeug - Warum möchtest du nicht mit alten Männern spielen?

Shownotes

Bertram Engel ist eine lebende Legende am Schlagzeug. Seit fast fünf Jahrzehnten prägt er den Sound von Udo Lindenberg und Peter Maffay – und hat mit Musikgrößen wie Marius Müller-Westernhagen, Joe Cocker, Eric Burdon und Bruce Springsteen die Bühne geteilt. Letzterer nennt ihn schlichtweg „Weltklasse“. Doch Bertram Engel ist weit mehr als ein Ausnahme-Musiker: Er ist ein Meister der Führung aus der zweiten Reihe – der Dirigent im Maschinenraum des Erfolgs. Mit André Puchta spricht Bertram Engel über ein Leben im Rhythmus des Rock ’n’ Roll: über Tourneen, Backstage-Geschichten, musikalische Freundschaften und über die besondere Dynamik zwischen Band, Bühne und Publikum.

Im Podcast „Schüchtern bis nüchtern“ begrüßt André Puchta spannende Charaktere mit außergewöhnlichen Berufen, Lebensentwürfen oder Leidenschaften. Eine Bühne für Biografien, die man nicht erfinden könnte. Hier trifft Kuhfriseur auf Detektiv, Domina auf Pfarrerin, Dildo-Designerin auf Tatortreinigerin, Human Puppy auf Ordensfrau und Hebamme auf Tantra-Trainer. Ein Podcast über das Ungewöhnliche – und das, was uns verbindet.

Transkript anzeigen

00:00:04: Herzlich willkommen

00:00:06: bei Schüchtern bis Nüchdern, dem Publicity-Podcast

00:00:10: mit

00:00:11: André Puchter und chilligen Gästen.

00:00:14: Fast live

00:00:15: aus Berlin!

00:00:23: Rockmusik lebt von Energie, von Songs die Generationen begleiten und von Menschen, die im Hintergrund den Rhythmus vorgeben – manchmal über Jahrzehnte hinweg.

00:00:35: Mein heutiger Gast gehört genau zu diesen Ausnahmemusikern.

00:00:39: Seit mehr als vierzig Jahren steht er auf den größten Bühnen des Landes und hat deutsche Rockgeschichte entscheidend mitgeprägt.

00:00:46: Als Schlagzeuger im Panigorchester von Uru-Lindenberg, und als langjähriges Mitglied der Band von Peter Maffay, hat er Millionen Menschen mit seinem Groove begleitet.

00:00:57: Mit seinen Bestseller mit alten Männern spiel ich nicht!

00:01:01: Hat er zudem einen sehr persönlichen Blick hinter die Kulissen eines Musikerlebens geworfen?

00:01:07: Ehrlich?!

00:01:08: Humorvoll und voller Geschichten aus über fünf Jahrzehnten Rock'n'Roll.

00:01:13: Daher freue ich mich sehr auf dieses Gespräch, über Musik, über Bühnenmomente und das Leben hinter den Schlagzeug!

00:01:19: Herzlich willkommen bei Schüchtern bis Nüchdern Bertram Engel.

00:01:23: Hallo André ist sehr schön bei dir zu sein Und... Ich freu mich aufs Gespräch.

00:01:28: Lieber Bertram Wo bist du denn in der Regel eher zu finden?

00:01:31: Hinter dem Horizont Auf heißer Spur Hoch im Norden oder Samstagabend In irgendeiner Straße

00:01:39: Meistens tief im Süden, das war auch mal ein Titel von Udo Lindberg an der B-Seite.

00:01:44: Da ich seit über zehn Jahren mit meiner Frau hier in Tirol lebe deswegen Süden.

00:01:51: Das ist ja eine schöne Gegend und du sitzt seit fast fünf Jahrzehnten hinter dem Schlagzeug.

00:01:57: was fühlt sich für dich denn heute noch genauso an wie beim ersten Gig?

00:02:03: Die Leidenschaft.

00:02:04: also ich gehe jedes Mal raus als wäre es das erste Mal Oder das letzte Mal.

00:02:10: Also ich verlass mich da nicht auf alte Tage oder dass es früher mal toll war, oder früher mal nicht so toll war.

00:02:17: Du interessiert mir nicht.

00:02:17: Ich bin dich interessiert die Gegenwart und die Zukunft!

00:02:20: Und für mich ist der letzte Gig oder der nächste Gig immer auch wieder der erste.

00:02:27: Du hast schon mit sieben Jahren Klavier gespielt?

00:02:29: Wann wurde dir denn klar, dass das Schlagzeug dein Instrument wird im Leben?

00:02:35: Als ich Ringo Star gesehen habe... Von den Beatles, da waren Auftritt im Shea Stadium damals in New York und das wurde im Nachrichten übertragen glaube ich damals.

00:02:46: Das habe ich gesehen im deutschen Fernsehen und das hat mich stark beeindruckt als dieser Mann hoch auf diesen Podest saß und sechzigtausend Leute waren am Schreien.

00:02:58: Das ist toll, der haut auf irgendwelchen Töpfen rum und alle Leute schreien.

00:03:01: Das wollte ich irgendwie machen.

00:03:02: das hat mich damals fasziniert also... Ich glaube es hat auch viele Kollegen faszinhiert damals.

00:03:07: Es werden immer wieder die Beatles erwähnt entweder im Shade Stadium dass sie die gesehen haben oder damals in der At Sullivan Show.

00:03:14: Das war ein maßgeblicher Einfluss als das.

00:03:22: Ja, du bist in Steinfurt geboren in Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Münster und du hast dann nach der mittleren Reife die Musikhochschule in Münster besucht.

00:03:30: Und dort war das Schlagzeug auch dein Hopfach?

00:03:34: Absolut!

00:03:35: Weil es im Klavier zu viele Bewerber gab – da gab's irgendwie hundertzwanzig Bewerbern.

00:03:42: Das habe ich mir nicht wirklich zugetraut.

00:03:43: Ich hab einfach mal gedacht bei Schlachtzeug gibt's nur zwei Bewerben.

00:03:48: Das waren wirklich nur zwei Bewerber.

00:03:50: Irgend ein anderer Typ und meine Wenigkeit habe ich auch im Buch mal beschrieben, und ich hab dann cleverer Weise bei dem Leiter dieser Schule also der Parkaschenschule Unterricht genommen.

00:04:03: das war der Theo Hegenkötter und da ich ihn natürlich sechs Monate lang bezahlt habe konnte man davon ausgehen weil ich jetzt nicht absolute Versage dass ich angenommen werde und nicht der andere.

00:04:17: Es war nur ein Platz frei, entweder der andere oder ich.

00:04:20: Und dann habe ich halt diesen Unterricht genommen, hab alles klargestellt und bin dann angenommen worden weil Klavier wäre das bisschen schwieriger gewesen bei hundertzwanzig Leuten Da wären einige besser gewesen als ich.

00:04:33: Also das Schlagzeug hatte für dich schon immer so eine unmittelbare Energie So ein Instrument, das den Puls der Musik auch bestimmt

00:04:40: Absolut.

00:04:41: Das hat mich fasziniert, manchmal kann man das ja nicht so nachvollziehen weil man sich selber nicht an dieses Alter richtig erinnert.

00:04:50: wie war das als ich fünf oder sechs war und da muss ich gewesen sein siebenfünfzig geboren?

00:05:01: Ja, da war ich.

00:05:02: Fünfsechzig war ich so sieben Jahre alt Und dann kann man sich nicht genau dran erinnern.

00:05:10: Ich denke, es war diese Aufnahme von den Beatles und mein älterer Bruder der damals dann schon eine Band hatte.

00:05:17: Und ich öfters mal auch in den Übungsraum mitgegangen bin zu meinem Bruder.

00:05:22: Ja das ist natürlich super da lernt man ja vom Großen!

00:05:24: Das hat absolut inspiriert und er durfte sich dann ab und zu auch schon mal mitspielen mit den großen.

00:05:32: und so ist es dann auch geblieben weil ich war meistens später immer der Jüngste in der Band Jetzt nicht mehr, jetzt haben wir ein paar Jüngere in der Band bei Muffai.

00:05:39: Aber damals war ich dann immer der jüngste.

00:05:42: aber das ist natürlich auch toll weil man lernt natürlich viel viel mehr als wenn man mit Gleiche Alterigen spielt oder Jüngeren Weil sie natürlich viel mehr Erfahrung haben und insofern habe ich sehr schnell sehr viel gelernt.

00:05:56: Ich sage mal ich bin sieben Mit sieben in den Keller gegangen, da wo mein Schlagzeug stand was meine Mann Mutter mir gekauft hat.

00:06:03: Und mit siebzehn bin ich rausgekommen und habe in der Olympie alle München gespielt.

00:06:06: also das war wirklich wie ein Traum.

00:06:09: Ja auf dieses Alter müssen wir unbedingt eingehen.

00:06:12: Du bist nämlich mit siebtzehn dann Schlagzeuge geworden im Panikorchester von Udo Lindenberg.

00:06:16: aber wie passiert so etwas denn?

00:06:20: Das passiert auch wiederum durch meinen Bruder.

00:06:22: Mein Bruder ist ja auch ungefähr in dem Alter von Udo und Steffi.

00:06:25: Steffy ist der Bassist, der wohnte in Münster.

00:06:28: Udo war mittlerweile ja schon nach Hamburg ausgewandert.

00:06:32: Der war ja einige Jahre in unserer Gegend, er ist ja in Gronau groß geworden.

00:06:35: das ist dreißig Kilometer von Burgsteinfurt diese Westfalen Connection und mein Bruder kannte diesen Steffie-Steffanen, diesen Bassisten.

00:06:45: Und als die das Panikorchester gegründet haben, neunzeitereinsebzig in Münstern Das wurde in Münstar gegrüntet bin ich dann öfters mal mit meinem Bruder in diesen Proberaum eingeladen worden, als die ersten Sachen beim Panik-Orchester geprobt haben.

00:07:03: Und da standen dann zwei Schlagzeuge!

00:07:05: Ein Schlagzeug für Udo und ein Schlag Zeug für Bucky Backhausen – das war der damalige Schlagzäuger, der erste Schlag zeuge vom Panikorchester.

00:07:14: Dann durfte ich mich auch mal dransetzen nachdem Udo hörte von meinem Brudder, dass ich ja ganz gut spielen sollte.

00:07:19: Das hat mein Bruder ihm erzählt.

00:07:21: Hier, mein klarer Bruder spielt toll.

00:07:23: Und dann durfte ich mich da mal dransetzen.

00:07:25: Drei Jahre später bekam ich den

00:07:26: Anruf.".

00:07:28: So ist das gelaufen?

00:07:29: Wahnsinn!

00:07:30: Also es war ein

00:07:33: glücklicher Zufall.

00:07:34: Ja, auch das andere die wahrscheinlich also Kollegen von mir die besser waren als ich und andere Trommler auch die bekannt waren schon Die hatten keine Zeit zu dem Zeitpunkt.

00:07:45: Es waren zwei drei Leute die wirklich nicht einspringen konnten weil der Schlagzeuger Zu dem Zeitpunkt spielte es, war das Keys Forsay.

00:07:55: Der ist später berühmt geworden als Produzent unter anderem für Billy Idol und Simple Minds.

00:08:02: Don't You Forget About Me hat er zum Beispiel geschrieben.

00:08:05: Er hat vor mir getrommelt.

00:08:06: Das sind englische Schlachtstörgern.

00:08:08: Und der ist ausgestiegen weil er nach Amerika gehen wollte.

00:08:13: Er hatte ein Angebot von Giorgio Morroda für den er viel gespielt hatte und ist dann rübergegangen nach Los Angeles mit ihm Und ist dann Oscarpreisträger geworden, weil er hat unter anderem auch den Text für Flashdance geschrieben.

00:08:28: Das war sein Glück und meins!

00:08:30: Weil ich hätte die Chance mein Panikorchester einzusteigen als Kieser ausgestiegen is'.

00:08:34: Ja.

00:08:35: Es gibt ja über dieses Panikorchester, das ist die Band von Udo Lindenberg der harte Kerne neben vielen anderen Künstlern, die auch zeitweise an den Auftritten und Produktionen beteiligt waren und sind.

00:08:44: Da gibt es unterschiedliche Geschichten was so diese Gründungszeit angeht?

00:08:49: Ich hatte gelesen, die einen sagen, es war Mstetten, das erste Konzert mit der Band.

00:08:53: Die andere sagen, dass es im Köpinghaus in Taekde war.

00:08:57: Hast du da mehr Informationen?

00:08:59: Ja meine Information ist also Gründungstatum... Das sind Steingemeißel, der Dreizehnte August, Neunzehn, Hundertdreieund Siebzig.

00:09:10: Und meines Erachtens nach war der allererste Auftritt in Münster in einer Bar die hieß Club Royal.

00:09:18: Das ist meine Information an Club Royal, eine kleine Bar wo die sich einfach mal ausprobiert haben.

00:09:24: da haben sie gespielt.

00:09:26: das war der Allererste Techtekolpinghaus.

00:09:28: weiß ich nicht, wer das jetzt erzählt hat.

00:09:30: Aber da bin ich nicht so informiert!

00:09:32: Meine Information ist, Dreizehnte August, dreiundsebzig Klub Royale Münster.

00:09:38: Wie verändert sich denn das Leben eines siebzehnjährigen Musikers?

00:09:41: Also von dem jungen Bertram Engel wenn er plötzlich auf großen Bühnen steht?

00:09:45: Das war doch für dich eine völlig neue Welt

00:09:49: Ja... aber irgendwie als mich Udo gefragt hat traust du dir das zu?

00:09:53: irgendwie Olympialle Mönche raus hierzu?

00:09:56: Ich hab sofort gesagt Ja klar, ich bin dein Mann.

00:10:01: Weil ich habe schon früh gelernt nicht nein zu sagen.

00:10:06: Fluch wie Segen sag' ich dann nur?

00:10:08: Ja ja, aber manchmal kann ich schlecht nein sagen wenn mir ein gutes Angebot macht oder ich rieche diese Möglichkeiten.

00:10:20: Dann sage ich nicht nein.

00:10:22: Wenn er jetzt gesagt hat, ich will nur elektrische Schlagzeug.

00:10:24: Der hätte gesagt, elektrisch Schlagzeuge bin ich perfekt drauf und hätt mir das in drei Wochen drauf geschafft.

00:10:29: Und obwohl ich noch nie elektrisches Schlag Zeug gespielt hätte.

00:10:33: Ich sage immer auch zu meinen Kollegen und meinen Schülern die ich ab und zu mal habe.

00:10:39: wenn du die Opportunity die Möglichkeit kriegst ein Schritt weiterzugehen musst du sie nutzen.

00:10:47: Du musst die Möglichkeiten nutzen.

00:10:48: Du musst nach vorne gehen und sagen ja mache ich Und dann musst du natürlich sehen, dass es dann bringst.

00:10:53: Wenn das da nicht bringt, nutzt es auch nicht.

00:10:57: Ja man wächst ja auch sehr schnell rein aber das Tourleben bedeutet ja auch Disziplin, Verantwortung und gleichzeitig auch eine unglaubliche Freiheit.

00:11:04: Das ist ja für den siebzehnjährigen doch noch mal was anderes.

00:11:10: Ja, aber für mich war das manchmal heute noch so... Dass man manchmal aus dem Tourbus eigentlich nie rausgekommen ist.

00:11:20: Das kritisiert meine Frau manchmal an mir weil ich manchmal in bestimmten Sachen gar keine Kompetenz habe.

00:11:27: Weil man hat mich mit siebzehn in diesen Bus reingeworfen und das war wie in so eine Zirkuswelt einzutreten Und dann hab' ich diesen Turbus eigentlich nie verlassen, aber mittlerweile hasse sich diesem Turbus Immer wenn dieser Turbus wieder ankommt.

00:11:43: wir machen jetzt in letzter Zeit wenig mit Turbus Ziemlich große Konzerte in den letzten Jahren gespielt und dann wird man doch irgendwie geschattelt, mit dem ich ihn schattet vom Hotel zurück.

00:11:53: Da war der Tourbus nicht mehr so angesagt aber früher hat man fast in diesem Tourbus gelebt!

00:12:00: Mit diesen Kollegen die man gut kannte und sehr gut kannt und immer besser kennengelernt hat.

00:12:06: auch in so einem Bus Und außerhalb dieses Busses akkante man keinen Menschen, außer meinen Eltern.

00:12:14: Also mein Vater war ja schon früh gestorben, meine Mutter war noch da Und mein Bruder, der ist bis heute da geblieben.

00:12:19: Ja!

00:12:20: Der, den ich da reingeworfen hat in diesem Tourbus praktisch mehr oder weniger... Das hat alles zwei Seiten.

00:12:27: also soziale Kompetenz ist dann schwierig.

00:12:28: irgendwann Du wirst sehr früh verführt Den manchmal auch illegalen Sachen des Lebens.

00:12:38: Da muss man aufpassen.

00:12:40: zum Glück hat Steffi Sehr gut auf mich aufgepasst.

00:12:43: aber manchmal Schlecht man dann trotzdem immer die Strenge und dann sind auch mal Sachen passiert, was grenzwertig war.

00:12:52: Weil man dachte, man ist dann irgendwann... Man fühlt sich dann irgendwann so als Popstar, sag ich mal, so unverwundbar.

00:12:58: Und man isst nicht unverwendbar!

00:13:00: Das merkt man dann, wenn dann irgendwann doch harte Sachen eintreffen oder man eine Krankheit kriegt oder man Unfall hat oder Leute um einen herum versterben.

00:13:14: Das hat alle zwei Seiten.

00:13:16: Es ist nicht nur alles Gold, was glänzt.

00:13:19: Also hinter den Wolken kommt dann meistens auch wieder die Sonne aber es scheint nicht immer die Sonme.

00:13:25: Aber auch in diesem Bissen jetzt!

00:13:26: Naja, das ist erstmal völlig egal glaube ich ob du bekannt bist berühmt oder ob dich keiner kennt aber so Stars wie Amy Winehouse die ja sehr früh verstorben sind.

00:13:34: Das ist ja das beste Beispiel die dann irgendwann oder Whitney Houston und Co.

00:13:38: es gibt ja einige Beispiele von wirklich begnadeten gegenüber die viel zu früh von uns gegangen sind wo man sich auch die Frage stellt naja wo dann lagst denn jetzt um die Antwort?

00:13:46: kann man sicher fast denken Ja.

00:13:48: Aber lass uns mal gerne über deinen acht Jahre älteren Bruder sprechen.

00:13:51: Du hast ihn schon erwähnt der heißt Thomas Und mit dem hast du in der zweiten Hälfte einiger Alben veröffentlicht unter dem Namen Gebrüder Engel.

00:14:01: Das ist ja eine sehr schöne Nachname.

00:14:02: und da schließt sich natürlich die Frage an wie viel Reinheit und Unschuld ihr beiden in euch getragen habt.

00:14:08: Mein Bruder hatte diese Idee zu einer Platte, ich hatte Songs er hatte Texte und Steffi Stefan sollte sie produzieren.

00:14:16: Steffy Stefan wollte sich auch ein bisschen abnabeln von Udo, es war so ungefähr neunzehntfünfundsiebzig.

00:14:21: nach zwei Jahren Udo.

00:14:23: Bisschen abnabeln und selbstständig werden.

00:14:25: und da hat er gesagt ich möchte gerne mal was produzieren und mein Bruder wie gesagt hatte die Texte Ich Die Songs.

00:14:31: Und dann saßen wir in diesem Raum und haben uns einen Namen überlegt Wie sollen wir uns nennen?

00:14:36: Weil unser Geburtsname ist Passmann und der passt nicht so richtig in die Rock'n Roll-Welt.

00:14:43: und dann haben wir gesagt wie kann man sich nennen?

00:14:45: So wie Geri Glitter oder David Bowie, keine Ahnung.

00:14:48: Wir mussten eben in Namen finden und dann hatten wir sehr lange blonde Haare und von hinten kam durch das Fenster die Sonne rein Und die hat unsere Haare unseren Kopf so beleuchtet dass es wie ein heiligen Schein aussah.

00:15:01: Dadurch gesagt ihr seht irgendwie aus wie die Engel mit euren blonden Haaren Engel!

00:15:05: Das ist der Name.

00:15:07: Und dann Gebrüder, ja das ist so wie Gebrüder Grimm oder keine Ahnung.

00:15:11: So Märchenname altdeutsch.

00:15:15: da ist Steffi drauf gekommen und ich nenne euch Gebrühder Engel und dann war mein Name und auch der Name von meinem Bruder praktisch so geboren Engel.

00:15:25: Das hat also gar nicht mit Heiligkeit oder irgendwas zu tun oder dass wir zahm sind wie die Engel Gar nicht, sondern einfach nur es sah so aus.

00:15:35: Wir sahen so aus wie die Engel mit den blonden Haaren in dem Licht.

00:15:37: Na Mensch besser als die Gebrüder Teufel!

00:15:40: Ja stimmt

00:15:43: Stimmt es denn lieber Bertram dass du mal zu Fuß durch die Wüste gelaufen bist und einer deiner Begleiter völlig ausflippte?

00:15:51: Ja das war in Australien.

00:15:53: Das Kapitel in meinem Buch heißt Die Dritte Bucht.

00:15:56: da sind wir nach Australien geflogen mit Herrn Mafai Und wir wollten zwei Videos aufnehmen Und da hat er sich geweigert, mit dem Helikopter in diese Buch zu fliegen.

00:16:08: Die war wahrscheinlich gefühlte vier-fünf Kilometer von dem Strand entfernt wo wir dastanden mitten in Australien und wir sind dann gelaufen!

00:16:17: Das waren natürlich bei fünfzig Grad im Schatten nicht gerade angenehm und Pascal unser Keyboarder ist dann irgendwie ausgerastet und hat Muffa angeschrien.

00:16:25: so wie kannst du das mit uns machen?

00:16:28: Da mussten wir Versicherungen her, Lebensversicherung und keine Ahnung was der da geschrieben hat.

00:16:33: Und Maffay dann zu ihm, wenn du das jetzt hier nicht aushältst, kannst wir gleich nach Hause fahren.

00:16:37: Ja wo denn?

00:16:40: Hier ist der indische Ozean!

00:16:42: Ich komme eh nicht weg.

00:16:43: Es sind halt Nerven durchgegangen weil bei fünfzig Grad kann es dir vorstellen da hat man fast einen Sonnenstich gehabt.

00:16:49: also das war nicht so lustig und Maffays stand da wie die Inkarnation von Robert DeWalle in Apokalypsenau und wo er damals sagte ich liebe den Geruch vom Napalm am frühen Morgen.

00:17:02: Also das ist ja schon fast ein Klaus-Kinsky Moment gewesen.

00:17:06: Ja, absolut!

00:17:07: Das war Klaus Kinski Herzog.

00:17:11: Du hast jahrzehntelang gleichzeitig mit Udo Lindenberg und Peter Maffay gespielt?

00:17:16: Wie schafft man zwei solche musikalischen Langzeitbeziehungen gleichzeitig?

00:17:23: Erst mal flexibel sein.

00:17:29: Mehrere musikalische Genres drauf haben... Weil die Musik ist doch sehr, sehr unterschiedlich und sich auf andere Frontleute einstellen zu können.

00:17:38: Also Peter ist ja immer sehr hektisch nach vorne gehend überaktiv Und Udo is mehr an der relaxen Kante.

00:17:48: Da muss man sich immer darauf einstellen.

00:17:50: aber zum Glück sind ja meistens Wochen oder Monate dazwischen gewesen wo wir zusammenarbeit gehabt haben.

00:17:59: Es ging nicht von einem Tag auf den anderen immer, der Wechsel.

00:18:03: Den Wechsel da musste man sich manchmal dran gewöhnen.

00:18:05: Extrem langsam spielen und extrem langsamer reden und nicht so hektisch sein und beim Muffer eher nach vorne alles nach vorne immer hyper aktiv sein.

00:18:15: Das ist der Unterschied!

00:18:16: Und das andere ist mit den Turnäen.

00:18:18: damals hatten wir ein Manager das war Fritz Rauh und er hat die Konzerte veranstaltet und der hat dann schon gesehen dass beide Bands spielen können weil Es war ja auch seine Kohle, also er musste hier zu sehen dass beide Sachen funktionieren.

00:18:33: Also hat dir die Tournee so gelegt das wir beides spielen konnten und das war für beide Seiten natürlich super!

00:18:40: Wir haben mehr Geld verdient und hatten mehr zu tun und Fritz Rau genauso.

00:18:44: Ja, Fritz...

00:18:45: Fritz-Rau war ja ein legendärer Deutscher Konzert- und Tourneeveranstalt, das es im Jahr hier in Deutschland gestorben ist.

00:18:51: Es gibt zu Fritz Rau die Geschichte als Madonna-Ninzenhundertsiebenundachtzig auf Europa-Tournee ging und ihren einzigen Deutschlandauftritt im Frankfurter Waldstaat und absolvierte hat Fritz Rao angeboten als Veranstalter in gemeinsamer Planung mit der Deutschen Bundesbahn zwanzig Sonderzüge mit je tausend Verabletzen zu organisieren, die dann aus dem ganzen Bundesrepublik zum Konzerthort hin und zurückfuhren.

00:19:14: Der war ja schon auch immer sehr umtriebig!

00:19:16: Das ist ja superinteressant, das habe ich noch nie gehört die Geschichte.

00:19:20: Aber Fritz Rau war immer sehr kreativ und der war auch nicht wegen dem Geld verdienen müssen wir alle.

00:19:28: aber das war wieder einer... Der hat das mit Herzblut gemacht und war nicht nur wegen dem Gelb in den Geschäft.

00:19:34: Er hat sich wirklich um die Band bemüht, ist zu uns in die Garderobe gekommen.

00:19:38: Der war manchmal sind die Manager nur mit dem Sänger und die Musiker sind egal.

00:19:42: Die werden dann auch manchmal nicht so gut behandelt.

00:19:45: Er hat immer gesehen, dass es uns auch gut geht.

00:19:48: Und das hat die ganze Atmosphäre natürlich innerhalb der Band angenehmer gemacht mit solchen Leuten zu arbeiten.

00:19:56: Also Fritz Rauber extrem angenehm!

00:19:58: Ja ich hatte das gefragt, wer daran mit Udo Lindenberg und Peter Marfeider du in einem Interview erwähnt hast, dass sie sich am Anfang ja nicht so ganz mochten?

00:20:05: Also Peter hatte glaube ich immer sehr viel Respekt vor Udo aber nur nicht wirklich viel vor Peter.

00:20:12: Ist das ein... Gerücht, oder ist das tatsächlich der Fall gewesen?

00:20:15: Ja, das ist so.

00:20:16: Das war ja immer gegen die ZDF-Hit-Berat, hat er aber gewettert damals gegen Schlagerleute schon.

00:20:23: Er hatte natürlich auch zusammen Image, er hatte natürlich die absoluten mehr intellektuelleren Dinge oder sprachlich ganz anders gelegen als die Schlager-Leute und auch die Musik war angelehnt an angloamerikanischen Rock glaube ich auch ein bisschen als Marketing-Tool benutzt, um gegen die Schlagerleute zu hetzen.

00:20:44: Und Moffay gehörte damals noch in den Anfang Siebzigern zu den Schlagerläuten und als wir dann eingestiegen sind bei Peter der sich verändern wollte und mehr in die Rock Richtung gehen wollte das hat er glaube ich ein bisschen sehr eifersüchtig beobachtet würde ich sagen.

00:21:01: Er war eifer süchtig dass wir auch mit Peter gespielt haben.

00:21:06: Wir sind Freelancer, wir sind nicht angestellt.

00:21:08: Wir entscheiden wo wir spielen und wir haben einfach entschieden bei beiden zu spielen.

00:21:14: also viele von uns waren glaube ich drei oder vier Leute von Udo die dann auch bei Peter gespielt haben.

00:21:20: das haben wir so entschieden und da gab es schon manchmal Stress auch ausgestiegen.

00:21:27: Ich bin gar nicht gefeuert worden, sondern ich bin ausgestiegen weil ich hatte von Peter das Angebot damals zu produzieren und die erste Platte damals die ich produziert habe war kein Weg so weit mit dem Hit tiefer auf der Platte.

00:21:38: Das waren neunundachtzig und da bin ich dann bei Udo raus, weil ich konnte die ganzen Udosachen auch nicht mehr bedienen, weil Ich musste also länger im Studio sein, ich musste überall dabei sein.

00:21:50: Weißt du wenn du Schlagzeuger bist?

00:21:51: Bist du einmal fünf Tage im Studio engagiert spielst die Sachen ein und fährst wieder nach Hause.

00:21:56: Bist Du aber Produzent dann musst du das ganze Jahr betreuen!

00:21:59: Also bis zum Gesang und zur Mix von der Platte.

00:22:03: Und das habe ich dann natürlich gemacht weil da wurde natürlich auch eine gute prozentuale Beteiligung angedroht.

00:22:10: und dann hab' ich mich wieder entschieden okay dass will ich machen Weil das andere bringt mich im Moment nicht weiter.

00:22:16: Aber das Angebot von Peter Maffay, mich als Produzent zu haben... Das bringt mich weiter!

00:22:23: Und dann bin ich bei Ulu ausgestiegen und war dann bis sixundneunzig auf dem Panikorchester raus.

00:22:29: Ich sag dann immer, weil viele Leute das gar nicht mitgekriegt haben.

00:22:33: Ich war dann acht Jahre Zigarettenold.

00:22:36: Und bin dann neunzartsechsundneinzig wieder gekommen auf der Reunion-Tour des Panikorkesters.

00:22:41: Das war damals die Tour zum Album Und ewig rauscht die Linde.

00:22:46: Da haben nicht drauf gespielt, aber das war das Album was promoted wurde.

00:22:51: und als Gastakt war damals Alana... wie hieß sie?

00:22:53: Alana Miles mit dabei?

00:22:55: Die Black Velvet war der Riesenhit von der.

00:22:59: da bin ich wieder eingestiegen und seitdem bin ich weder dabei, ist er in nineteen-seixundhundzig.

00:23:03: Aber gab es denn in all den Jahren einen Moment in dem du dachtest Mensch Das is jetzt wirklich Rock'n Roll Geschichte und Ich Bin Live Dabei.

00:23:14: Da gab es mehrere Momente, also das gab's mehrere Moments.

00:23:17: Also einmal der erste Moment war der auf dem Zeppelin-Feld, in die wir im Vorprogramm gespielt haben von Santana und Chicago.

00:23:31: Das war ein Döhnwerk auf dem Zepelin-feld.

00:23:33: Und da war ich ja als achtzehnjähriger gerade, glaube ich war achtzehnt grade oder neunzehnten.

00:23:37: Und dann hab' ich mit Udo gespielt und das war der erste große Auftritt den ich absolvierte an einem Stadion Wo man sagen kann, das ist Stadion.

00:23:46: Das war dieser riesige Platz mit sechzigtausend Leuten!

00:23:49: Das war der absolute Wahnsinn.

00:23:51: Das waren historische Momente und da hatte ich auch muss ich sagen schon Schiss in der Hose.

00:23:59: Da bin ich raus und habe um ein Leben gespielt.

00:24:02: Mit blutigem Fingern... Und Udo ging es an dem Tag nicht gut.

00:24:06: Der war damals noch ziemlich alkoholisiert.

00:24:08: Stimme war weg dann wurde ihm Koldison gespritzt und dann hat er noch eine Flasche per Noder drauf getrunken.

00:24:13: Also das war nicht so angenehm, dass zu beobachten wir dann irgendwann umfiel bei einer Nummer und hat dann einen Liegen weiter besungen.

00:24:20: Und lag wie ein Käfer auf dem Rücken.

00:24:22: Das war ein historischer Moment auf jeden Fall.

00:24:24: Das gibt es auch noch.

00:24:25: irgendwo gab's das mal auf YouTube.

00:24:27: Das hieß Stas unterm Himmelszelt aber irgendwann haben sie es rausgenommen wahrscheinlich wegen irgendwelchen Rechten.

00:24:34: Es waren mal kurzzeitig.

00:24:34: war da dieser sensationelle Auftritt von uns der wirklich...das war wie Soldaten die den Krieg ziehen.

00:24:40: also das war Wahnsinn!

00:24:42: Wir haben uns nicht gehört, es war ein wahnsinniger Krach.

00:24:44: Sechzigtausend Leute unten und Udo, der umkippt!

00:24:47: Also das war eine historische Omen... Und die zweite muss ich absolut sagen... Das sind zwar keine so tolle Momente gewesen, aber auch nicht so toll.

00:24:56: Das waren mit den Stones im Vorprogramm mit Mafai, wo wir dann beworfen worden sind.

00:25:03: Mit dem Song

00:25:05: über sieben Brücken musst du gehen, der gespielt wurde?

00:25:07: Ja genau, wo ich gesagt habe lasst das Schaukelpferd weg lasst das Schaukelpferd weg und wir bleiben Freunde sozusagen, weil ich denke dass da dann die Eier fliegen.

00:25:20: Und genau so passiert es, als sie den Satz mit dem Schaukelferd sagen, flogen Eier und Tomaten und Äpfel sogar, das war gefährlich richtig!

00:25:29: Das waren nicht schön.

00:25:30: aber wir haben durchgehalten und haben sechs Schaus wirklich durchgespielt.

00:25:34: Der einzige wo wir nicht beworfen worden sind war München.

00:25:39: Warum?

00:25:40: keiner weiß es.

00:25:41: Es hat gerechnet, wir haben gespielt, keine Art geworfen und wir haben sogar eine Zugabe gespielt.

00:25:45: Das war ein Wahnsinn!

00:25:47: Das waren historische Momente.

00:25:49: also diese ganzen sechs Konzerte auch war historisch.

00:25:52: Mensch da, das weiß ja jedes Kind bei Regen fliegen Eier schlechter.

00:25:56: vielleicht lag es daran die Bayern sind etwas zivilisierter Die schmeißen mich zu gerne die Eier.

00:26:02: Ja, es war eine andere Fan-Kultur irgendwie.

00:26:04: War ein bisschen anders als... Aber

00:26:06: du hast Bertrand später in einem Interview gesagt das würde man heute schlauer machen oder sich anders verhalten mehr zurücknehmen damit das Programm jetzt zum Haupteck passt?

00:26:16: Das war dann also damals wirklich ein Thema.

00:26:22: Ja, ihr habt gesagt wir müssen dann Songs aussuchen die jetzt nicht wirklich Schlageresk sind und dann habe ich sieben Brücken als Beispiel genannt wo halt mit dem Schaukelpferd dieser Satz kommt.

00:26:34: Der ging mir irgendwie nicht gut runter und ich hab einfach in der Band und das habe ich immer gemacht meine Meinung gesagt Und Peter hat drauf bestanden den Song zu spielen.

00:26:43: Das ist sein Ding Er bezahlt er bestimmt und da haben wir ihn gespielt.

00:26:49: Ich hatte zumindest dann recht in Hannover als die ersten Eierflogen.

00:26:56: Also weg von den Eiern, wir gehen mal ins Studio denn im Studio geht es ja um Perfektion auf der Bühne eher um Energie.

00:27:02: was ist denn für dich der größte Unterschied in all den Jahren gewesen zwischen Studioarbeit und Live-Tour?

00:27:09: Also ich bin eigentlich mehr der Livespieler obwohl auch gerne Sachen im Studio mal entwickeln.

00:27:16: aber meine Perferenz ist live spielen vom Publikum Spielen und alles auf eine Karte setzen, wie beim Theater.

00:27:27: Der Schauspieler sagt immer ich spiele gerne Theater auch wenn der Film dreht weil bei Filmen und im Fernsehen genau wie auch bei uns im Studio kann man natürlich nachher alles ausbessern.

00:27:38: du kannst dann rumfeilen und manche Leute mögen das.

00:27:42: Ich bin mehr ein Typ gerne live spielt und alles auf eine Karte setzt.

00:27:48: Also ich halte mich nicht lange gerne im Studio auf, auch wenn wir Takes im Studio spielen.

00:27:52: also wenn mir den Song aufnehmen bin ich ein Verfechter des First Takes.

00:27:58: Und wenn es nicht der First Take ist dann spielen wir vielleicht noch zweimal und das war's da, da brauche ich erstmal ne Pause.

00:28:04: Nicht weil ich so kaputt bin, weil ich ein alter Mann bin, das war auch in jungen Jahren meine Attitude schon dieses Excitement festzuhalten dass man hat, wenn man den Song eigentlich zum ersten Mal spielt.

00:28:17: Das möchte ich gerne auf Band oder heute auf Computer festhalten.

00:28:21: Wenn man das zu oft macht geht irgendwie die Spontanität verloren und da geht ihr eine Leidenschaft verloren.

00:28:27: und das mag ich nicht.

00:28:28: Ich mag das gerne hören, wenn ich den Song noch nicht so oft gespielt habe Und das muss dann der Take sein.

00:28:33: Dann kann man vielleicht kleine Sachen ausbessern.

00:28:36: Aber im Grunde genommen liebe ich jetzt mit der Band den Take einzuspielen Der muss es dann sein nach zehn, fünfzehn Minuten.

00:28:42: Das heißt nicht, dass wir diesen Song nicht vor zwei Stunden, drei Stunden proben.

00:28:47: Also wir proben das Ganze!

00:28:48: Aber in dem Moment wo mir den Turnschöner sagen jetzt Aufnahme muss das Ding in die Kasten geschossen werden.

00:28:54: da habe ich keinen nicht so Bock da stundenlang rumzudannen.

00:29:00: Geschwindigkeit kann man üben, Grufen ist glaube ich Gefühl?

00:29:03: Absolut ja!

00:29:05: Geschwindigkeits kann man.

00:29:06: Übentechnik kann man.

00:29:08: wenn man talentiert ist wirst du mit der Technik auch sehr, sehr weit kommen.

00:29:12: Ich habe Technik immer nur dann geübt für die Sachen, die ich auch wirklich gebraucht habe und nicht um der Technic willen.

00:29:19: Da habe mir immer was drauf geschafft wenn ich wusste das ist eine Herausforderung.

00:29:24: wie kann ich das umsetzen?

00:29:25: Und dann habe ich geübte.

00:29:27: aber ich muss zugeben ich habe selten alleine geübet.

00:29:30: also ich bin nicht der Typ der unendem Keller bis als sich Als ich sieben war, als ich vorhin von dem Keller erzählte, da habe ich natürlich allein im Keller gesessen.

00:29:40: Aber auch später habe ich immer bevorzugt mit Leuten zu spielen und nicht alleine in meinem Keller dahin zu daben oder da zu üben.

00:29:49: Also üben waren nie so mein Ding.

00:29:51: Ich habe mir gesagt, ich spiele das Schlagzeug über jetzt nicht.

00:29:55: Ich spiele in jeder Situation.

00:29:56: Und wenn ich verleuten bin und ohne, ich Spiele das Instrument.

00:30:01: Lieber Werdram, du hast in deiner Autobiografie mit alten Männern spiel ich nicht.

00:30:07: Du hast einen Einblick gegeben ins Tourleben und da gibt es ein Erlebnis, dass man im Studium von Peter Marfeien, was dazu geführt hat, diesen Buchtitel gegeben hat.

00:30:20: Machst du uns mal abholen?

00:30:21: Wie kam's denn zu diesem Titel?

00:30:24: Ich war mit meinem Freund Karl Kalten, der damals auch noch nicht in der Band war.

00:30:28: Der ist später in die Band gekommen.

00:30:30: Er hatte mit dem der Band in Holland und wir waren unterwegs gewesen, in Spanien.

00:30:36: Und hatten dann Video gedreht und hatten vor ein paar Shows gespielt in Holland wo die Band stationiert war, die wir damals hatten.

00:30:46: Dann bin ich zu den Aufnahmen geflogen zu der CD damals Carambolage von Peter Maffay ins neue Red Russer Studio.

00:30:55: Da hatte Maffey gerade das studio neu gebaut.

00:30:58: Das war die erste Platte die wir dort aufgenommen haben.

00:31:02: Und dann kamen wir ins Studio und ich war gut in Shape, weil wie gesagt gerade auf Tour Video gedreht und Ich war wirklich gut im Training und alle anderen hatten eine Pause gehabt.

00:31:14: Längere Zeit, ich glaube das war sogar nach den Stones gewesen, in Draynachtzig war so ein bisschen Pause.

00:31:20: da haben wir glaube ich Tabaluga zwar aufgenommen aber es war.

00:31:23: Wir haben live nicht viel gespielt und wir kamen zusammen.

00:31:26: die Band hat so lahmarschig gespielt.

00:31:29: Ich hatte einfach den Eindruck, es ist total lahmarshig, dass ich nach anderthalb Stunden habe die Stöcke weggeworfen und durch Zufall vielen, die dann auch noch vor die Füße des Meisters, Stöcke weggeworfene und gesagt, ich hab... also wortwörtlich, ich habe keinen Bock auf diesen alten Männer-Scheiß und bin dann rausgelaufen und bin erstmal einmal am Starnberger See gelaufen, gefühlt.

00:31:51: Bin dann zurückgekommen und Peter hat sich das glaube ich sehr zu Herzen genommen.

00:31:57: Er hat dann diesen Spruch kreiert, als Bertram damals schon gesagt, mit alten Männern spiele ich nicht.

00:32:03: Genauso habe ich das ja nie gesagt.

00:32:05: Das klingt da wie so ein Italo-Western-Titel eigentlich.

00:32:08: Ich hab den besagten Satz gesagt, ich habe keinen Bock auf den alten Mänerscheiß.

00:32:12: und dann hat er immer erzählt in so einer Nostalgie, so verromantisierend, als Berthram damals sagte, mit Alten Männern Spiele ich nichts.

00:32:20: Das hat mir zu Denken gegeben.

00:32:24: Er wurde neulich noch gefragt in den Morgenmagazin.

00:32:28: Wie kommt das, dass die noch so agil und jung agieren?

00:32:30: Und so stramm aussehen ... Mein Tomler hat zu mir gesagt mit alten Männern spiele ich nicht.

00:32:35: Das habe ich mir zu Herzen genommen.

00:32:37: Als ich das wieder gehört hab, da war er, sag ich, das ist mein Buchtitel ganz klar!

00:32:41: Der kann man auch ein bisschen schlüpferig sehen.

00:32:43: mit alten Mannern spiele Ich nicht oder arrogant.

00:32:46: Mit alten Säcken spiele ich nicht, aber es ist eigentlich eine Metapher Für Jungen bleiben körperlich immer mit der Leidenschaft spielen, was ich vorhin schon gesagt habe.

00:32:57: Immer so spielen als wäre es das erste oder letzte Mal.

00:33:00: Das sagt der Titel eigentlich aus.

00:33:02: Egal wie alt du bist, ob du acht und zwanzig bist, da kannst du alt sein... ...oder ob du achtzig bist wie Mick Jagger oder über Achtzig und der Ton auch von Bühne immer noch um.

00:33:11: Also alte Männer ist ein Synonym für Schlappsein, kein Ziel mehr haben.

00:33:17: Ja, so.

00:33:19: Das sieht ja auch den Titel aus!

00:33:21: Sagt das mal Philipp Amthor, da weißt du wovon du sprichst.

00:33:24: Es gibt diesen West-Spruch.

00:33:26: mit alten Männern spiele ich nicht.

00:33:27: der ist nicht nur ja durch dich bekannt geworden sondern er ist auch durch Peter Maffay selbst hier auch noch wie du schon erwähnt hast ein Interviews verbreitet worden aber hat ihn auch sogar in seiner eigenen Biografie erwähnte?

00:33:38: Richtig!

00:33:41: Das habe ich auch gelesen.

00:33:43: was

00:33:43: für eine Geschichte also wenn wenn ein Schlagzeuger einen schlechten Tag hat merkt dass das Publikum eigentlich

00:33:51: Ich denke, wenn ich einen schlechten Tag habe, merken Sie es nicht.

00:33:55: Das klingt jetzt wieder so überheblich aber mit der Erfahrung die ich habe nach fünfzig Jahren wird man... Wenn ich nicht absolut aus dem Rudergerator in mir der Arm abfällt oder irgendwas passiert wo ich nichts mehr höre und wir abbrechen müssen dann merkt das Publikum natürlich Aber man sollte subprofessionell sein wenn für mich was schiefläuft Austarieren irgendwo.

00:34:20: Die Leute sollten es nicht merken, also so professionell sollte man sein.

00:34:26: Ich sage mal ich glaube nicht mehr.

00:34:28: Also da müsste was Großartiges passieren.

00:34:33: Die Idee ist ja auch wichtig mit deinem Buch Niemanden auf den Schlüpps zu treten.

00:34:37: und du hast vor ungefähr einem Jahr einmal zu Udo Lindenberg gesagt bei einer Lesung in Hamburg.

00:34:42: Hoffentlich habe ich dich nicht zu sehr denunziert und da gab es eine sehr schöne Antwort von ihm

00:34:48: Ja, stimmt ja alles.

00:34:50: Und außerdem es war eigentlich viel schlimmer.

00:34:52: Es wäre sehr nett von dir, wie du das alles ausgedrückt hast.

00:34:54: Sehr nett, sehr nett, talentiert!

00:34:57: Das hat er damals gesagt.

00:34:58: und so cool... Also Peter dann als auf diese Rolling Stones Geschichte nehmt was war das nochmal die Tabaluga-Geschichte da?

00:35:06: Da war ja ein Bericht damals den fand der nicht so toll.

00:35:12: Da wurde eben auch von illegalen Geschichten geredet während einer Tabaluga-Tournee und so weiter.

00:35:17: Aber das ist auch verständlich, aber diese besagte Zeitung, den Namen will ich jetzt nicht nennen, hat halt was geschrieben, was vor dreißig Jahren passiert ist und das Out of Context aus dem Buch rausgenommen und das dann geprinted – und das war natürlich nicht so angenehm, da hatte ich einen kurzen Roll mit ihm –.

00:35:38: Wie sagt der Fachmann?

00:35:39: oder wie hat Peter dann immer gesagt, Schnee von gestern?

00:35:43: Ja.

00:35:45: Du hast auch mit internationalen Stars wie Joe Cocker und Bruce Springsteen gespielt.

00:35:49: was unterscheidet denn internationale von deutschen Rockstars?

00:35:54: Ja also das sind natürlich die sind so groß.

00:35:57: ich habe einfach gemerkt dass die extrem locker sind.

00:36:02: nicht das Udo jetzt aber Peter kann auch locker sein ist er oft nicht so von seiner Mentalität her, aber die Leute international mit denen ich gespielt habe wie Bruce, Joe Cocker, Jimmy Barnes, Robert Palmer.

00:36:15: Die waren extrem souverän und wussten wenn sie mich engagieren weil die wussten ja warum sie mich angagieren dann isst das so?

00:36:25: Und da kann man sich darauf verlassen und dann brauche ich das nicht irgendwo zu hinterfragen.

00:36:30: Dadurch gab es eine extremen locker Atmosphäre.

00:36:35: Die, die in der oberen Liga spielen.

00:36:37: Die sind oft lockerer... In der ganz, ganz obereren Liga als die, die manchmal so im Mittelfeld spielen.

00:36:45: Weil da oft Unsicherheiten auch entstehen Ego-Geschichten und Sicherheiten.

00:36:51: Die Leute dann unangenehm machen mit in der Zusammenarbeit aber also bei den ganz großen das war extrem locker.

00:36:57: Extrem locker!

00:36:59: Ja, das hört man ja oft.

00:37:00: Das ist immer so eine Irrglaube dass die deutschen die kleinen Stars dann oder die Kleinkünstler angenehmer sind.

00:37:07: aber in der Regel sind es die großen und etwas entspannter Aufträge

00:37:10: Total total entspannt.

00:37:11: also wenn man Bruce Binks hier spielt da brauchst du fast gar nichts mehr machen.

00:37:14: das spielt sich von selber.

00:37:16: Der nimmt das schon so in die Hand, jeder der einigermaßen talent hat sofort ins gelobte Land reitet mit ihm.

00:37:24: das ist so einfach und du weißt nicht was das is Jesus, der über Wasser geht oder irgendwas zwischen Himmel und Hölle wo du nicht weißt wo das herkommt.

00:37:35: Warum das so ist?

00:37:36: Die machen das auch dass du besser spielst als du jemals gespielt hast.

00:37:41: Die geben dir irgendetwas von innen heraus was dich befähigt zu Sachen wo du gedacht hast.

00:37:51: da wirst du gar nicht in eine Lage suchen.

00:37:53: also es unglaublich.

00:37:54: Das war aber Robert Palmer extrem Und auch bei Springsteen, bei den beiden extrem komisches Gefühl.

00:38:03: Das trächt dich wie auf Wolken so und nach dem Auftritt sagst du was haben wir hier gemacht?

00:38:09: Dann weißt du gar nicht mehr wie es genau war.

00:38:11: Du steigst in die Raumkapsel ein, fliegst zum Mond und kommst lebend wieder runter.

00:38:16: Also so ein Gefühl lag.

00:38:17: das kann man nicht anders beschreiben.

00:38:19: Wahnsinn!

00:38:20: Ja, das wird mir demnächst Alexander Gerst erzählen.

00:38:22: Der ist nämlich bei mir am Podcast in den nächsten Wochen und da bin ich sehr gespannt.

00:38:26: also er war im All du und wir beide leider noch nicht.

00:38:29: Dafür hast aber vieles anderes Spannendes erlebt in deinem Leben.

00:38:32: Du hast ja wirklich ein wahnsinniges Leben hinter dir und noch vieles vor dir.

00:38:35: was sind denn deine nächsten Projekte lieber Bertram?

00:38:39: Also erstmal die nächste Projekten sind unter anderem jetzt gehe ich aufs Schiff mit Peter Maffay auf mein Schiff.

00:38:46: Wir fahren nach Gibraltar.

00:38:48: Das ist im Grunde genommen eine Probereise.

00:38:51: Wir proben auf diesem Schiff und spielen drei Shows vor zwei Tausend vierhundert Leuten, die auf dem Schiff sind.

00:38:57: Die haben die Reise auch wegen uns gebucht.

00:38:59: Und danach spielen wir ich glaube zehn Open Air Shows dieses Jahr.

00:39:06: Wir lernen das ja nicht mehr Tonnee weil diese einzelnen Auftritte passieren immer an Wochenenden und in der Woche passiert nix in einzelner Auftritten.

00:39:15: Das hat er auch so damals bei der Farewell Tour in Vierundzwanzig angekündigt und das wird auch so eingehalten.

00:39:21: Also es ist nicht Montag, Dienstag, Mittwoch oder so.

00:39:23: Wir spielen nur am Wochenende ein paar Konzerte weil wir auch immer gesagt haben wir wollen weiter Musik machen.

00:39:28: Das ganz klar!

00:39:28: Wir wollen dran bleiben an der ganzen Geschichte.

00:39:31: Das sind die nächsten Sachen die ich mache und zwischendurch spiele noch meine eigenen Lesekonzerte sozusagen.

00:39:38: Am zwanzigsten Mai zum Beispiel in Buchholz bei Hamburg In der Empore, dann spiele ich in Eberbach am ... Ich glaube am dreißigsten Fünften.

00:39:50: Und auch im Herbst noch ein paar Sachen in Schermbeck, das ist am Niederrhein und bei Saarbrücken in November.

00:39:58: Das sind jetzt im Moment so die Pläne, die ich habe.

00:40:00: Mit dem Panikorchester weiß ich auch nicht genau wie es weitergeht.

00:40:04: Udo hat angedroht vielleicht doch was zu machen nächstes Jahr?

00:40:08: Aber ich werde ihn wahrscheinlich sehen jetzt im Juni in Gronau, in seiner Heimatstadt.

00:40:13: Weil da sind so die Udo-Lindenbergwochen zu seinem achtzigsten Geburtstag.

00:40:17: auch da habe ich am vierten Juni eine Lesung.

00:40:20: Bertram Engel mit alten Männern spiele ich nicht.

00:40:22: Am vierten Juli in der Heimatstatt und ich denke dass Udo da sein wird und da werde ich ihn treffen und er wird Neuigkeiten geben über seine Projekte, die er vielleicht nächstes Jahr dann doch angehen will.

00:40:35: Also langweilig wird es dir nicht und dürfen wir uns denn vielleicht sogar noch auf ein zweites Buch freuen?

00:40:41: Das könnte durchaus passieren.

00:40:42: Also Tom Schäfer, mein Co-Autor mit dem ich auch das erste geschrieben habe und meine Wenigkeit sind schon dran Und wir haben sogar eigentlich schon Titel für das Buch.

00:40:53: Wir haben auch ungefähr zwanzig dreißig Seiten ungefähr fertig.

00:40:56: jetzt Mal mal sehen wie's jetzt noch so ob genügend Stoff zusammenkommt damit es sich lohnt, auch dieses Buch auszubringen.

00:41:05: Aber wir haben den Plan ja und das Buch soll einfach heißen weitermachen.

00:41:11: Das ist ja ein großes Thema heutzutage.

00:41:13: viele Leute sehen keinen Sinn mehr die ganzen Kriege und die Inflation und die Leute können das nicht mehr bezahlen oder dies nicht weiterleben.

00:41:22: ich sage die Sonne geht immer wieder auf und es gibt immer wieder die Sonnen hinter den Wolken.

00:41:29: Dieser Spruch von unserem Tourleiter damals, der hieß Michael Gerke leider verstorben war auch der Tourleitern von den Scorpions übrigens.

00:41:36: Wenn wir zu viel genergelt haben über irgendwas so popstarmäßig dann hat er uns immer gesagt schlauzerhalten weiter machen und insofern finde ich das ein super Buchtitel.

00:41:45: vor allen Dingen ist der einfach weitermachen Ausrufungszeichen Das soll der buchtitel werden Und schauen wir mal wenn in den nächsten Monaten weiter schreiben und wo uns die ganze Sache hinführt.

00:41:55: Schauen wir mal.

00:41:56: Also weiter machen wir auch mit dem Podcast Schüchtern bis Nüchdern.

00:41:58: und Bertrand, warst du denn in deiner Karriere eher schüchter oder eher nüchthern unterwegs?

00:42:08: Grundsätzlich nüichtern.

00:42:10: Also kann man schon sagen also... Schüchter war ich nie weil.

00:42:14: ich habe jetzt sofort zu Udo gesagt ja das mache ich überhaupt kein Thema!

00:42:17: Ich bin da raus boh für sechzig tausend leuten!

00:42:20: Das kann man jetzt nicht schüchtern nennen.

00:42:22: Und Nüchtern sage ich mal, das hat jetzt nichts mit damit zu tun.

00:42:25: Dass sie nicht auch mal, habe ich ja vorhin schon gesagt einen über Durst getrunken hätte und noch andere Sachen mal genommen haben.

00:42:33: Aber ich war grundsätzlich dann immer wieder nüchternd weil ich einfach die Musik zu sehr geliebt hab und wusste wo mich die Zukunft hinführen kann wenn ich jetzt nüchtern bleibe.

00:42:49: Insofern sage Er nüchtern und habe immer wieder bestimmte Sachen auch erkannt, dass Nüchter bleiben gut ist.

00:42:57: Aber Schüchdern war ich eigentlich nie.

00:43:00: Ernüchter!

00:43:01: Dieses Gefühl hab' ich nach der heutigen Folge mit dir auch nicht.

00:43:04: Also du bist ein sehr offener und sehr sehr guter Gesprächspartner gewesen.

00:43:08: Lieber Bertram vielen Dank für deine Geschichten Deine Offenheit vor allem Und auch für deinen Blick hinter die Kulissen von über vierzig Jahren Rockgeschichte.

00:43:16: Ich wünsche dir von Herzen alles erdenklich gute.

00:43:17: weiterhin bleibt gesund und bis ganz bald.

00:43:21: Ja, vielen Dank, Andrej.

00:43:24: Das war Schüchtern bis Nüchdern der Publicity-Podcast von Andrej Puchter.

00:43:29: Alle Infos zu dieser Folge auf

00:43:32: www.schüchtermisnüchern.de.

00:43:35: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!

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