Dr. Frauke Petry | Politikerin & promovierte Chemikerin - Wie viel Staat braucht Freiheit?
Shownotes
Sie hat die Alternative für Deutschland mitgegründet, geführt und schließlich verlassen. Frauke Petry gehörte über Jahre zu den bekanntesten und zugleich umstrittensten Politikerinnen Deutschlands. 2017 kam der Bruch: Unmittelbar nach ihrem Einzug in den Bundestag erklärte sie, der AfD-Fraktion nicht anzugehören. Wenig später trat sie aus der Partei aus. Von 2017 bis 2021 saß sie als fraktionslose Abgeordnete im Deutschen Bundestag.
Im Gespräch mit André Puchta blickt Dr. Frauke Petry zurück – auf die Gründungszeit der AfD, ihren rasanten Aufstieg, interne Machtkämpfe und auf Entwicklungen, die sie schließlich zum Ausstieg bewegten. Dabei spart sie auch die Frage nach der eigenen Verantwortung und eigenen Fehlern nicht aus.
Gleichzeitig vertritt Petry bis heute Positionen, die Widerspruch provozieren. Sie bezeichnet die AfD als legitime Partei, mit der man reden müsse, kritisiert die politische „Brandmauer“ und setzt sich mit Björn Höcke und dem früheren „Flügel“ auseinander. Ihre Kritik richtet sich dabei unter anderem gegen eine politische Haltung, die aus ihrer Sicht stärker auf Protest als auf tatsächliches Regieren und Gestalten setzt.
Doch das Gespräch bleibt nicht bei der AfD stehen. Es geht um Migration, Sozialstaat und Bürokratie, um wirtschaftliche Freiheit, die Größe des Staates und die Frage, wie viel Verantwortung Politik den Bürgerinnen und Bürgern selbst überlassen sollte. Auch Petrys erster Versuch einer neuen politischen Formation mit der Blauen Partei und ihr erneutes Engagement rund um Team Freiheit sind Thema. 2025 hatte sie die Initiative als neuen politischen Anlauf öffentlich vorgestellt.
Und es geht um die Frau hinter der politischen Biografie: um eine promovierte Chemikerin und Unternehmerin, deren Lebensweg schon lange vor ihrer politischen Karriere von Neuanfängen, Erfolgen und Rückschlägen geprägt war.
Eine Folge über politische Verantwortung und persönliche Konsequenzen, über Macht und Irrtümer, Freiheit und Staat – und über die Frage, wie man auf eine Partei blickt, die man selbst mit auf den Weg gebracht hat und die sich längst in eine andere Richtung entwickelt hat.
Was ist aus der AfD geworden, die Sie einmal gründen wollten?
Transkript anzeigen
00:00:01: Hinter jedem Beruf steckt ein Mensch, hinter jedem Menschen
00:00:05: steckt
00:00:06: eine Geschichte.
00:00:08: Herzlich willkommen zu
00:00:10: Schüchtern
00:00:11: bis Nöchtern!
00:00:12: Der Podcast mit
00:00:13: André
00:00:14: Puchter fast live aus Berlin.
00:00:18: und jetzt geht's los.
00:00:23: Es gibt politische Karrieren die verlaufen einigermaßen vorhersehbar Und dann gibt es die Geschichte meines heutigen Gastes.
00:00:30: Frauke Petri wächst in der DDR auf, erlebt noch als Jugendliche den Wechsel in den Westen, studiert Chemie, promoviert mit Auszeichnung.
00:00:39: Wird Unternehmerin ohne Held-Zweißen-Zwölf den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland vom damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck?
00:00:47: Dann kommt die Politik!
00:00:50: Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern der Alternative für Deutschland, steigt bis zur Bundessprecherin auf und wird zu einer der bekanntesten und umstrittensten Persönlichkeiten der deutschen Politik.
00:01:01: In dem Jahr zwei Tausend siebzehn kommt der spektakuläre Bruch.
00:01:04: Dr.
00:01:05: Frauke Petri zieht zwar direkt in den Deutschen Bundestag ein, erklärt unmittelbarer Nachaber – der AfD-Fraktion nicht anzugehören – und verlässt schließlich die Partei.
00:01:16: Es folgt die Blaue Partei.
00:01:18: Später der Rückzug aus dem Deutschen Bundestag, man hätte also vermuten können das Kapitelpolitik ist abgeschlossen.
00:01:25: Falsch gedacht!
00:01:26: Heute ist Dr.
00:01:27: Frauke Petri zurück mit Teamfreiheit wie sie weniger staatliche Eingriffe, weniger Bürokratie und mehr Eigenverantwortung.
00:01:36: Sie selbst formuliert es so, Politik müsse sich zurücknehmen damit Lösungen möglich würden.
00:01:42: Mich interessiert heute aber nicht nur was Dr.
00:01:44: Frauke Petri politisch fordert, mich interessiert wie eine promovierte Chemikerin überhaupt zur Berufspolitikerin wurde – wie sie heute auf ihren Anteil am Aufstieg der AfD blickt!
00:01:55: Was macht mit einem Menschenmacht?
00:01:58: Wie man mit öffentlicher Ablehnung
00:01:59: liebt?!
00:02:00: Warum jemand nach all diesen Erfahrungen freiwillig noch einmal eine Partei gründet und ob die Frauke Petry von heute eigentlich noch wählen würde?
00:02:12: Herzlich willkommen bei Schüchtern bis Nüchdern, Dr.
00:02:14: Frauke Petri!
00:02:16: Vielen Dank, danke dass ich hier sein darf.
00:02:19: Ja liebe Frau Doktor Pietrich freue mich das Sie mein Gast sind.
00:02:22: und wann haben sie denn zuletzt einen kompletten Tag verbracht ohne über Politik zu sprechen?
00:02:30: Freilich vermute ich selten aber hin und wieder erwischt mich so ein Migräneanfall Und der legt mich dann so lahm, wie jeder der Migräne hat.
00:02:38: Kennt das?
00:02:39: Dass tatsächlich mit Denken nicht viel ist?
00:02:41: und solche Tage sind dann notgedruckend politikfrei!
00:02:44: Da sitzen wir in einem Boot – mich betrifft das auch schon seit fünfzehn Jahren deswegen eine Leidensgenossin ich kann das gut nachvollziehen – und wenn man das tatsächlich hat, dann wäre da auch eine Podcastaufzeichnung wie diese schlecht möglich.
00:02:55: Das stimmt.
00:02:56: Was bringt sie denn zuverlässig zum Lachen im Alltag?
00:02:59: Meine Kinder... Kinder ärgeneingwunderbar, aber sie sind das ehrlichste an Reaktionen was man im Leben bekommen kann und zwar auf so ziemlich alle Phänomene des Lebens.
00:03:18: Und Kinder sind auch sehr ehrlich?
00:03:19: Das heißt die sagen ihnen auch mal wenn etwas nicht stimmt oder wenn sie anderer Meinung sind?
00:03:22: Ja logisch!
00:03:27: Wie oft kommt es denn bei Ihnen vor dass Sie dann auch mal in eine Diskussion gehen mit ihren Kindern?
00:03:31: War gar nicht so häufig.
00:03:32: Also das liegt aber auch an der Zahl der Kinder natürlich, denn wenn alle Kinder zu Hause sind dann sind es zehn und sind die großen ja schon aus dem Haus.
00:03:40: Da gibt's immer Diskussion!
00:03:41: Und natürlich ist auch Mama da ein beliebter Sparringspartner.
00:03:46: Ja und die Mama?
00:03:47: Die ist promovierte Chemikerin.
00:03:48: und wenn sie Deutschland in diesem Jahr, zwei tausend sechsundzwanzig als chemisches Experiment betrachten würden... Ist die Reaktion dennoch kontrollierbar liebe Frau Dr.
00:03:58: Petri?
00:04:00: Naja, Politik ist ja keine Naturwissenschaft.
00:04:04: Ich will das gar nicht werten!
00:04:05: Es ist einfach so und die Naturgesetze gelten für jede Naturwissenschaft und wir Menschen verhalten uns natürlich am Ende auch entsprechend unserer natürlich gegebenen Äußerungsmöglichkeiten oder Symptome von denen ich immer sage sie sind recht begrenzt mit Wut und Liebe und Hass und allen wirklich anderen Dingen, die wir körperlich merken aber in einem komplexen System sehr viel unvorhersehbarer als ein paar Reagänzchen.
00:04:34: In einer designten Reaktionen ist Politik natürlich viel komplizierter.
00:04:41: Nun haben wir aber natürlich auch sehr viele Stoffe miteinander vermischt, von denen wir wissen dass sie vielleicht auch problematisch reagieren könnten.
00:04:49: Was wäre denn dann der erste Stoff den Sie erstes aus einem Reagenzglas nehmen würden?
00:04:55: Wäre es eher so Bürokratie oder staatliche Regulierung?
00:04:58: Naja, das ist ja beides fast dasselbe.
00:05:04: Bürokratie ist ja staatliche Regulierung.
00:05:06: und was wir so häufig als toxisch bezeichnen, was wir auch alle merken im täglichen Leben, dass da nicht erst seit Corona aber seit der Phase noch viel mehr die Risse in der Gesellschaft quer durch Familien- und Freundeskreise gehen haben genau damit etwas zu tun.
00:05:25: meiner Sicht, der Staat sich in Dinge eingemischt hat.
00:05:28: Graduell immer mehr über viele Jahre und Jahrzehnte die ihn eigentlich nichts angehen.
00:05:32: und das führt dazu dass dieser Wahlspruch oder dieses Motto der damals feministischen Bewegung in den sechziger Jahren alles private muss politisch werden leider Gottes Realität geworden ist.
00:05:45: und da wo in jedem Winkel des Lebens bei jeder Betätigung Politik eine Rolle spielt denn das ist die Folge von staatlicher Einmischung Da wird es dann toxisch, weil es im Grunde keine Unterhaltung fast kein Thema mehr gibt.
00:05:59: Wo man nicht merkt Himmel ist schon wieder politisch.
00:06:03: Also darüber wollen wir heute auch ein bisschen sprechen über Bürokratie, die demografischen Probleme und die schwächelnde Wirtschaft oder vielleicht auch über einen Staat der immer mehr Aufgaben an sich zieht.
00:06:14: Was ist denn eigentlich komplizierter?
00:06:16: Chemie- oder Politik?
00:06:18: Definitiv Politik!
00:06:21: Und wo gibt es nährtoxische Verbindungen?
00:06:25: Naja, im Prinzip habe ich das gerade versucht schon zu erklären.
00:06:31: Das was wir in der Gesellschaft erleben weil Menschen sich ja eben nicht vorher sackbar immer verhalten und Weil am Ende Gruppendynamiken etwas sehr komplexes sind.
00:06:43: Ja eine Kettenreaktion kann auch komplex sein aber selbst bei der Atombomber kann ich vorhersagen was passiert.
00:06:49: Ich kann es ausrechnen Und dass geht in der gesellschaft nicht.
00:06:54: Ob eine Entscheidung in die ein oder andere Richtung fällt, hängt manchmal an einigen wenigen Personen.
00:07:02: Das ist nach Chemie anders.
00:07:03: Also einzelne Moleküle verhalten sich in einer Reaktion entsprechend der Reaktionskinetik und Thermodynamik.
00:07:13: Und das ist in der Gesellschaft anders.
00:07:15: Insofern es ist komplizierter und die toxischen Elemente innerhalb einer solchen komplexen Mischung sind nahezu nicht vorher sagbar.
00:07:24: Sie waren Unternehmerin, sie waren Abgeordnete Partei-Vorsitzende.
00:07:27: Sie haben sechs Kinder und gründen jetzt wieder eine Partei.
00:07:31: Sie hatten also gut zu tun?
00:07:32: Wann haben Sie sich denn zuletzt
00:07:33: gelangweilt?".
00:07:40: dazugeben möchte, das muss um die zwölf Jahren gewesen sein.
00:07:44: Da fuhr ich auf meinem Fahrrad bei uns durch die Siedlungen der wir gewohnt haben in Schwarzeite.
00:07:48: Wir haben so eine Eigenheimsiedlung gewohnte, die so in dem inneren Exilstreben vieler DDR-Bürger in den Siebziger entstanden ist.
00:07:56: also damals konnte man nicht mehr raus, die Mauer war längst gebaut.
00:07:59: da sind viele Menschen ins innere Exil gegangen und ein typisches Symptom dieser Das Exil des Exilverhaltens war, dass die Leute Häuser und Gatschen gebaut haben.
00:08:10: Dafür war der Osten ja ein bisschen bekannt diese Wochenendhäuser.
00:08:13: Das hatten meine Eltern nicht, aber wir haben in einem Eigenheim gewohnt.
00:08:17: Und da fuhr ich mangels zu sagen Freunden, die gerade alle irgendwie unterwegs und beschäftigt waren durch die Straßen.
00:08:26: Mir fehlt grad was!
00:08:27: Aber das ist wirklich lange her...
00:08:30: Lange lange, aber noch doch so jung.
00:08:31: Ja sie wurden im Jahr... ich möchte das ja jetzt gar nicht nennen da sie noch sehr jung sind, aber zumindest sind sie in Dresden geboren als Tochter einer Chemikerin und eines Ingenieurs und Sie wuchsen und das haben sich schon erwähnt in Schwarz-Heider aufm Kreis Sämpftenberg in Bezirk Cottbus.
00:08:48: Sie sind in der DDR aufgewachsen.
00:08:50: welcher Erinnerungen kommt Ihnen denn erstes wenn Sie an diese Kindheit denken?
00:08:56: Ach, wie jeder habe ich natürlich einen Strauß von Erinnerung.
00:09:00: Viel mehr positive als negative und die Positiven haben ganz viel damit zu tun dass meine Eltern wirklich hart für uns gearbeitet haben und wir zum Beispiel was für viele DDR-Burger völlig unnormal war jedes Jahr vier Wochen an die Oste gefahren sind.
00:09:16: also wir haben Camping gemacht.
00:09:17: bei den Eltern haben das vor bevor wir auf die Welt kamen begonnen.
00:09:20: das heißt wir waren immer mit dem Boot unterwegs Surfen gelernt.
00:09:24: später als Jugendliche und selbst zu DDR-Zeiten sind wir zwischen der Insel Rügen bzw.
00:09:29: der Insele Umhands, die so westlich vorgelagert ist als kleine Insel unter Insel Hiddensee hin und her gefahren haben geangelt, haben in der Ostsee gebadet und sind jedes Jahr einmal an dem Punkt auf der Insell Hiddesee gefahren im Kloster wo man vom Leuchtturm aus in Richtung freier Westen gucken konnte.
00:09:48: Also ich sage mal, ich bin zwar in Schwalzeide zur Schule gegangen.
00:09:52: Aber emotional bin ich an der Ostsee groß geworden.
00:09:55: Vielleicht auch deswegen habe ich zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern einfach eine besondere Beziehung.
00:10:01: Und wann haben Sie als Kind erstmals verstanden dass es Dinge gibt die man zu Hause sagen kann aber besser nicht überall?
00:10:09: Genau das gehört im Prinzip zu dem eher schwierigen Teil der Erinnerungen.
00:10:12: Demann aber sage ich auch als kind Ich würde sagen, traumatisch betrachtet.
00:10:17: Als Kind akzeptiert man ja viele Dinge weil man sie noch nicht hinterfragt sondern weil man Sie als gegeben hinnimmt was auch eine wunderbare Eigenschaft von Kindern ist.
00:10:28: um mit ganz vielen verschiedenen Gegebenheiten klarzukommen und meine Eltern haben uns sehr früh im Grunde mit der Einschulung beigebracht ich habe ja noch ne ältere Schwester das es Dinge gibt die wir in der Schule nicht sagen dürfen privaten freien Raum gibt.
00:10:45: Das war das elterliche Haus und das war zumindest vermeintlich auch die Kirchengemeinde, ich habe sie zumindest als solche einfach benutzt, auch wenn ich später erfahren habe dass auch da die Stasi-Spitz für unterwegs waren.
00:10:57: Zuhause konnte ich alles fragen, alles sagen, alles diskutieren und unsere Eltern haben immer zur Verfügung gestanden das auch anzunehmen, sich die Sorgen anzuhören aber auch Dinge gerade zurück aus ihrer Sicht.
00:11:10: In der Schule war mir von vornherein klar geht das nicht und in der Schule waren halt auch diverse Vokabeln schlicht verboten und das wusste ich als
00:11:16: Kind.".
00:11:17: Ja und ihre Eltern wollten nicht dass sie Mitglied der Pionierorganisation werden.
00:11:22: haben Sie damals verstanden warum ein nennen wir es mal scheinbar kleines Formular für Ihre Eltern eine grundsätzliche Entscheidung war?
00:11:31: Als siebenjährige sicher noch nicht.
00:11:33: also behauptet, dass auch die meisten Sieberigen das nicht durchschauen.
00:11:37: Aber ich habe das akzeptiert bzw.
00:11:39: wahrgenommen – es war ja auch nicht so, dass ich dann nicht Mitglied wurde.
00:11:42: Also meine Eltern haben da uns zuliebe ein Spagat vollführt.
00:11:47: Meine Eltern waren selbstverständlich nie Mitglied der SED.
00:11:52: Wir waren in der Kirche, damit waren wir sozusagen eingeordnet aus staatlicher Sicht.
00:11:56: Wir haben später erfahren dass mein Vater ab den siebziger Jahren als Staatsfeind geführt wurde was ja auch zu einer erklecklichen Anzahl von sechsundzwanzig IEMs führten die meine Familie überwacht haben.
00:12:07: Gott sei Dank wussten wir das alles damals nicht in dem Detail.
00:12:12: Aber Ja Jetzt müssen wir aber kurz helfen, sonst habe ich einen Faden verloren.
00:12:17: Was eigentlich nicht verdient
00:12:18: ist?
00:12:18: Jürgen, ich hatte Sie so ein bisschen gefragt... Ihre Eltern waren dagegen dass sie Mitglied der Pionierorganisation werden und meine Frage war ob Sie denn das damals auch einordnen konnten.
00:12:27: oder ich frage es mal anders hat in dieser Erfahrung vielleicht auch früher als bei anderen Menschen ein Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen in ihnen später erzeugt als Konsequenz daraus?
00:12:40: Naja, Sie haben zumindest deutlich gemacht dem Diktatursystem der DDR ist auf jeden Fall eine Diskrepanz gab zwischen dem, was gesagt wurde.
00:12:51: was tatsächlich passierte.
00:12:53: Und sehr früh habe ich gelernt, dass man auch zwischen den Zeilen lesen muss wenn im neuen Deutschland Dinge beschrieben wurden die man in der Tagesschau, in ARD und ZDF dann drück aus anders hören konnte.
00:13:04: also das ist sozusagen die eine Wahrheit nicht gibt's und dass sie sehr im Auge des Betrachters liegt.
00:13:09: Das hab' ich früher gelernt und jetzt fährt mir da, hab' Ich den Faden noch wiedergefunden was ich sagen wollte.
00:13:13: Meine Eltern sind ja nicht auf fundamental Opposition gegangen in der DDR weil das geheißen hätte, dass sie vermutlich ihre Arbeit verlieren.
00:13:21: Das kam ja in die DDR durchaus auch vor, wenn man mit dem Regime nicht völlig im Reinen war sondern sie haben mich Mitglied werden lassen.
00:13:32: Ich musste auch natürlich an diesen Pionierveranstaltungen teilnehmen, sie haben sich aber geweigert sozusagen eine Uniform zu investieren.
00:13:40: Das war ja so dass man als Schüler in einer DDR-Schule sich ein sogenanntes Pionierzhemd kaufen sollte.
00:13:46: das war einfach ne weiße Bluse oder ein weißes Hemd für Jungs mit den entsprechenden Abzeichen darauf.
00:13:51: also diese Uniformierung des Alltags die begann ja schon in der Schule und da haben sich meine Eltern immer geweigert für uns zu kaufen, sondern da tat es halt eine ganz normale weiße Bluse.
00:14:04: Neutraler auch.
00:14:05: Das war auch zugelassen.
00:14:06: aber das waren diese kleinen letztlich unterschwelligen Erwartungshaltung des Staates den die allermeisten folgten und meine Eltern ganz bewusst nie gefolgt sind.
00:14:17: Und dann blicken wir mal auf das Jahr neunzehnhundertneunundachtzig.
00:14:19: Da ist der Vater nach einer Reise im Westen geblieben in der Bundesrepublik.
00:14:24: Was versteht denn ein damals dreizehnjähriges Mädchen davon, dass der eigene Vater plötzlich nicht wieder nach Hause kommt?
00:14:31: Na alles!
00:14:32: Weil ich ja wusste das ist passiert.
00:14:33: Also natürlich war die Familie eingeweiht.
00:14:35: es war der dritte Versuch meines Vaters im Westen zu bleiben.
00:14:39: also er war sechsundachtzig schnell mal gereist weil wir ganz viele Familienteile Immer im Westen hatten, mein Onkel ist uns hat fünfundfünfzig vor dem Mauerbau abgehauen.
00:14:50: Insofern ging dieses Thema deutsche Trennung und auch die Unterschiede zwischen Ost- und West querdelig durch die Familie und war natürlich immer bestand ja von Diskussionen.
00:15:02: das Westpaket einmal im Jahr wurde regelmäßig vom DDR-Staat untersucht.
00:15:06: es wurden Dinge rausgenommen.
00:15:08: also wir haben sozusagen das DDR-Regime beiden Seiten kennengelernt.
00:15:15: Und insofern war das für mich im Grunde eine Befreiung, weil ich aufgewachsen bin in der sicherlich auch naiven Vorstellung die mein Vater mir mitgegeben hat dass wir dieses Land irgendwann verlassen würden.
00:15:28: beziehungsweise er hat es immer anders gesagt, er hat gesagt Frauke du wirst in deinem Leben den Kölner Dom irgendwann sehen?
00:15:35: Ich bin mir nicht sicher ob ich ihn sehen werde und als er dann diesen Entschluss, der lange in ihm gereift war wirklich in die Tat umgesetzt hat.
00:15:41: Mit allen Gefahren, die das auch witzig brachten hätte man ihn geschnappt wäre sofort im Gefängnis gelandet und er war ja auch noch DDR recht ein Straftäter durch die Flucht dann wäre das schlimm ausgegangen.
00:15:52: Insofern ich fand es gut für mich war's eine riesen Chance.
00:15:57: das habe ich damals auch so gesehen und sie ist bis heute so.
00:16:00: Und Sie sind dann später mit Ihrer Mutter noch vor dem Fall der Mauer nachgezogen?
00:16:05: Nach Bergkamen bei Dortmund.
00:16:08: Hat das denn mit dem Kölner Dom und ihrem Vater noch geklappt?
00:16:11: Ja, natürlich.
00:16:12: Also mein Vater kam ja tatsächlich... Ich bin nicht nur meine Mutter ausgereist, sondern selbstverständlich auch meiner älteren Schwester die damals aber schon vorherig war, die gerade Abitur gemacht hatte.
00:16:22: Tatsächlich ist mein Vater schon Heiligabend des Jahres neunundachtzig wieder bei uns gewesen.
00:16:28: Trotzdem waren das acht Monate und die waren für die Familie auch schlimm, also besonders für meine Mutter.
00:16:32: aber wir wurden in der Schule natürlich ausgefragt.
00:16:34: Auch wir mussten an der Stelle lügen um unsere Familie zu schützen denn wir wurden natürlich gefragt ob wir davon gewusst haben?
00:16:42: Und hätten wir das zugegeben dann hätte meiner Mutter sehr vermutlich ihre Arbeitsstelle verloren, die sie ja brauchte um weiterhin Geld für die Der erbrauchte man in der Regel zwei Verdiener, um den Alltag finanziell bestreiten zu können.
00:16:57: Insofern ja also unsere Trennung hat Gott sei Dank nicht so lange gedauert wie die viele andere Familien, die solche Wege oder andere Wege gegangen sind, um das Land verlassen zu können.
00:17:09: und ab dem fünften Februar, sechsten Februar und neunzehnundzig waren wir dann in Dortmund tatsächlich erst mal.
00:17:15: ich bin also in Dortmond in Schwerte.
00:17:20: Wann war denn der West tatsächlich ihr Zuhause und nicht mehr nur so der andere Teil Deutschlands?
00:17:26: Das ist eine gute Frage.
00:17:29: Das hat viel mit Musik zu tun, also ich spiele seit meinem fünften Lebensjahr Klavier und habe über die Musik und über meine Orgel-Ausbildung, die ich dann ab ein neunzehntundert... Ich glaube, ein neuneinzig in Dortmund zum nebenberuflichen Kirchenmusiker absolviert habe ganz viele Menschen gefunden die mit mir dieses Hobby teil hatten.
00:17:51: Und ich glaube, das war der richtige Schritt zum Heimischwerden.
00:17:56: und der zweitwichtigste war, dass sich die Schule nach einem halben Jahr noch mal gewechselt habe, weil ich in der ersten Schule einfach als DDR abgestempelt war.
00:18:06: Und in den Neunzig war ja die Zeit, in der nach der Öffnung der innerdeutschen Grenzen viele, viele DDR-Burger in den Westen ausgereist sind, umgezogen sind – nicht alle davon sind ja geblieben!
00:18:18: Aber das Gefühl gerade in Westfalen damals war, oh Gott da kommt schon wieder jemand.
00:18:23: Und das sagte mir auch jemand ins Gesicht.
00:18:24: Ich habe ja nichts gegen dich... Nein genau!
00:18:26: Das war auf dem Amt in Dortmund-Apelerberg als eine Mitarbeiterin der Staatsverwaltung sagte ich hab ja nichts gegenseitig persönlich aber müssen sie alle hierher kommen?
00:18:36: Also ich habe mich wirklich übel genommen.
00:18:38: bei meinen Eltern hat das viel... tiefere Spuren hinterlassen, denn die haben mit fünfzig Jahren im Prinzip fast alles aufgegeben was sie sich bis dahin aus eigener Kraft erarbeitet hatten.
00:18:50: Aber ich wollte halt auch nicht als DDR abgestempelt werden und in meiner zweiten Schule wusste das erst mal niemand für ein paar Wochen bis meine Schülerakte dann nachgereist war und dann war ich angekommen hatte Freunde gefunden.
00:19:01: eh dass ich die Kette
00:19:02: klebte.".
00:19:03: So und jede zweite Schule war der städtische Gymnasium von Bergkamen
00:19:07: Die dritte, ja genau.
00:19:08: Genau und da haben sie dann auch hier abitur abgelegt Und einer ihrer Lehrer war der Schriftsteller Heinrich Polkmann.
00:19:16: Der war ja bekannt durch Romanrein, Krimiserie, Anseln Becker.
00:19:20: Welche Erinnerungen haben Sie denn Ihren Lehrer?
00:19:24: Ich habe eben tatsächlich Literaturunterricht gehabt und waren strenger Lehre, was ich gut fand.
00:19:30: Ich habe bei ihm auch jetzt war noch ein fakultatives Fakuliteratur auch nicht wahnsinnig gute Zensuren gehabt.
00:19:36: aber mich hat es interessiert und ich fand das, was er mir beigebracht hat sehr spannend um sie enttäuschter war.
00:19:40: Da war ja leider nicht der einzige, der dann glaubte in dem Moment sich über mich als Schülerin auslassen zu müssen, als ich in der Politik war.
00:19:50: Aber gut!
00:19:51: Das tun Menschen und lassen sich davor Karin spannen.
00:19:55: im Nachgang hat sein Also seine Renommee bei mir, durch das was er da in der Zeitung gemacht hat massiv gelitten.
00:20:02: Man tritt halt nicht gegen eine ehemalige Schülerin nach.
00:20:04: Das sollte man nicht machen?
00:20:05: Nein!
00:20:06: Das ist nicht schön aber gut... seitdem es auch viel passiert und bevor wir noch ein bisschen über die Jahre danach sprechen möchte ich Sie liebe Frau Dr.
00:20:13: Petri heute auch etwas über Ihre neue Partei ausfragen Team Freiheit.
00:20:17: haben sie die genannt?
00:20:18: Ist denn Ihr Freiheitsbegriff ohne ihre DDR-Kindheit über die wir jetzt schon gesprochen haben den überhaupt zu verstehen?
00:20:28: Ja und nein.
00:20:30: Also natürlich hat das Thema Freiheit, gerade persönliche Freizügigkeit und frei entscheidend zu können vom Staat in Ruhe gelassen zu werden auch mit den Diktatur-Erfahrungen der DDR zu tun.
00:20:45: aber natürlich hatte es ganz viel damit zu tun was in der Zwischenzeit passiert ist wie sich die Bundesrepublik seit Das war natürlich als Jugendliche, in dem Alter noch nicht ausgeprägt.
00:21:03: Und dass es eine letztlich ob ewige Wahrheit dahinter gibt das Anreize egal in welcher Struktur zu bestimmten Verhalten führen und was die Interventionsspirale ist und wie Märkte funktionieren.
00:21:17: all dieses Wissen war natürlich im jugendlichen Alter auch nicht ausgeplägt.
00:21:22: aber sagen wir so Die Antenne für Freiheitsbeschränkungen, die ist mir natürlich mit der Vergangenheit eingepflanzt.
00:21:28: Insofern ist diese Biografie vermutlich besser verständlich in meiner Vergangen- heit in der CDA.
00:21:34: Ja Sie haben ja auch früh erlebt was es bedeutet wenn ein Staat sehr stark in das Leben seiner Bürger eingreift oder sie haben dass durch ihre Eltern auch erlebt.
00:21:41: und wenn zwischen dem was Menschen privat denken und dem was sie öffentlich sagen so bisschen unterschieden wird wann fühlen sie sich denn persönlich frei?
00:21:52: Das ist eine gute Frage Und keine einfache.
00:21:57: Also ich kann Situationen beschreiben, in denen ich mich unwahrscheinlich wohlfühle und das tritt immer dann ein wenn ich den Blick aufs Meer haben darf.
00:22:06: Das ist sozusagen eine sehr emotionale Freiheit.
00:22:09: Ich fühl mich dann frei Wenn ich weiß dass es in meiner Verantwortung steht Dinge zu entscheiden und sowohl die positiven wie auch die negativen Konsequenzen tragen darf und wenn mir sicherlich das Freizügigkeit dann in großer Aspekte davon, vielleicht greife ich mal jetzt so ein ganz emotionalen aber sehr politischen Moment auf der auch gerade sehr aktuell ist.
00:22:40: Also in den letzten Tagen ging zumindest durchs Internet eine Nachricht dass es in Zukunft sehr viel schwieriger werden wird für einen EU-Bürger im Nicht-EU Ausland ein Konto zu haben.
00:22:53: Es ist noch nicht komplett unmöglich Aber es wird immer schwieriger aufgrund europäischer Regulierung.
00:23:00: Und das ist, sagen wir, eine kleine Stufe von einem Weg der vor geraumer Zeit beschritten wurde von der Politik, vor allen Dingen in Brüssel seine Bürger stärker zu kontrollieren.
00:23:13: Und da bekomme ich DDR-Vibes.
00:23:16: Wir sind noch nicht da, das sage ich auf Nachfrage auch immer ganz klar.
00:23:20: Aber jeder der Friedrich August von Hayek gelesen hat weiß, dass man erst Märkte beschränkt und dann Freizügigkeit auf welche Weise auch immer beschränmt und das am Ende mit der Beschränkung der Meinungsfreiheit endet oder darin culminiert.
00:23:36: Dann gibt es irgendwann auch die Beschränkungen der persönlichen.
00:23:38: Freizüglichkeit ist tatsächlich der Moment, der politisch Freiheit die ich fühle.
00:23:46: Der liegt ganz schön weit zurück.
00:23:48: Da muss ich wirklich in die Neunziger gehen... ...in meine Schulzeit beziehungsweise in meinen Auslandsaufenthalt.
00:23:53: Ich habe drei Jahre an England studiert.
00:23:56: Das waren für mich persönlich Momente großer Freiheit Die ja Gott sei nicht für mich gehalten sondern für alle und die sind seitdem aber immer weniger geworden.
00:24:07: Kann denn zu viel Freiheit vielleicht auch unfrei machen beispielsweise wenn derjenige mit mehr Geld oder Macht automatisch auch mehr Möglichkeiten hat?
00:24:18: Also natürlich ist, sagen wir so, Freiheit ist immer begrenzt.
00:24:25: Und die Frage ist wo sie endet und wer diese Freiheit beendet.
00:24:31: Macht entsteht auf verschiedene Art und Weisen aber was wir hier erleben dass Freiheit inzwischen strukturell durch ein Machtapparat begrenzt wird.
00:24:42: Und der Zustand, den Sie ja beschreiben oder postulieren, das Geld auf der einen Seite andere unfrei macht... Das ist, ich möchte sagen, ein fast natürlicher Zustand!
00:24:59: Also es ist immer so gewesen.
00:25:01: Ich bin immer ein großer Fender von erst einmal zu analysieren, wie ist denn die Natur des Menschen?
00:25:08: Und davon ausgehend und das ist natürlich aber am Ende sozusagen eine, wir in sie so wollen, Ideologie Frage.
00:25:15: Ist ja willig Gesellschaft gestalten... indem ich den Menschen nehme, wie er ist und postuliere dass wir ihn genetisch und damit in seinen Verhaltensweisen nicht ändern werden.
00:25:26: Jedenfalls nicht über den Zeitraum von weiß ich nicht tausenden oder zehntausend von Jahren weil die Evolution genau dieses Tempo hat.
00:25:33: Oder sagst du kann den menschenpolitischen ändern.
00:25:35: logischerweise gehöre ich der fraktion an die sagt Wir müssen den Menschen nehmen, wie es war sonst Politik an der Realität vorbeimachen.
00:25:42: so.
00:25:42: Und dann frage ich wer kann sich Diese Art von Macht mit Geld kaufen.
00:25:50: Und da sage ich, im heutigen Deutschland kauft sich der Staat die Politik mit dem Geld seiner Bürger diese Macht und am Beispiel des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind das zehn Milliarden Euro pro Jahr.
00:26:03: Andere würden sagen es gibt Menschen, Privatmenschen Unternehmer, die sich diese Macht kaufen.
00:26:07: oder ist Elon Musk immer so ein wunderbares Beispiel?
00:26:10: aber selbst er könnte sich zehn Milliarden pro Jahr Nicht leisten, also ich weiß nicht auf Dauer.
00:26:16: Und dann gibt es für mich doch den Unterschied zwischen diesen beiden Polen.
00:26:19: wenn das jemand mit seinem privaten Geld tut.
00:26:23: Dann merkt mir das im Einzelfall nicht gefallen aber dann ist es sein privates Geld dass er ausgibt.
00:26:28: Tut das der Staat mit dem Geld seiner Bürger?
00:26:32: Ist das für mich viel problematischer?
00:26:34: Also ich halte die strukturelle Aneignung von Öffentlichkeit mit viel Geld viel gefährlicher, weil das immer sozusagen die Schwelle dazu ist am Ende diese auch politisch zu missbrauchen.
00:26:53: Also zentralisierte Macht, die immer auch Geld bedeutet kann immer dazu benutzt werden am Ende diktatorische Zustände zu erzeugen, vor allem wenn sie zentrall verwaltet wird und wenn gewahrt Menschen – ob das ein George Soros ist oder mal das andere Spektrum zu nehmen oder Elon Musk, mit Ihrem privaten Geld sich Öffentlichkeit und damit Macht kaufen.
00:27:15: Dann gibt es solange der Markt funktioniert beide Seiten?
00:27:18: In dem man von der Staat eingreift ist der Markt kaputt auch der Meinungsmarkt.
00:27:24: Wann haben Sie denn zum ersten Mal gedacht?
00:27:27: ich möchte nicht mehr über nur über Politik schimpfen sondern selbst auch Politik machen um genau so etwas oder so jemandem entgegenzuwirken.
00:27:34: diese Themen sind ja die treiben uns jetzt schon seit vielen Jahren um.
00:27:39: Geld ist Macht für viele Menschen und wir können ja eh nichts ändern.
00:27:42: Aber es gab wahrscheinlich diesen einen Moment in ihrem Leben vor vielen Jahren, an dem sie dann festgestellt haben okay das ist jetzt für mich der Zeitpunkt auch selbst in die Politik einzutreten.
00:27:51: Wann war er?
00:27:53: Das ist am Ende sicherlich ein Prozess gewesen aber es gab sozusagen den Punkt an dem ich auf den spielen Sie ja angesagt habe... bei probieren.
00:28:03: Es war sehr spontan, das merken Sie an meinen Worten schon.
00:28:05: Das war überhaupt nicht geplant ganz im Gegenteil!
00:28:08: Ich wollte es eigentlich nie und mein Großvater hatte immer gesagt, Mädels treten nie in eine Partei ein.
00:28:14: Aber als ich Ende Herbst-Karriere Jahrzehnte auf die Truppe gestoßen bin, damals schon rund um Bernd Lucke, die einfach aus meiner Unternehmersicht und auch aus meiner Sicht als Mutter Themen angesprochen hat, die ich für relevant hielt, da habe.
00:28:29: Die Truppe ist interessant, das kann ich mir vorstellen.
00:28:35: Guck' ich mal hin!
00:28:37: Wohl wissend ist ja falsch, wohl annehmend aber falsch war nehmend dass es überhaupt nichts führen würde.
00:28:43: also ich hatte irgendwie mit den fernsten daran gedacht dass das Projekt erfolgreich sein würde sondern Ich hätte Freude und Lust mit diesen Menschen etwas zusammen zu machen weil da Gerade am Anfang der AfD oder im Vorfeld eine ganze Reihe von spannenden Persönlichkeiten unterwegs waren, den ich persönlich zugetraut habe.
00:29:05: Dass sie gute Ideen entwickeln und dann kam sozusagen meine Gründungsenergie vielleicht dazu... Ich war ja damals aus der Firmengründung erst ein paar Jahre raus dass ich deshalb einfach mal probieren auch wenn es nichts wird nicht schlimm
00:29:20: Aber das ist ja ein guter Ansatz.
00:29:21: Einfach mal machen, man kann ja in Leben scheitern und wir alle scheittern irgendwann.
00:29:25: Ob es jetzt mit einem Projekt oder einem Unternehmen muss wieder aufstehen lernen?
00:29:29: Ich glaube, dass auch etwas was wir verlernt haben im Deutschland, dass Scheitern überhaupt nichts Schlimmes ist sondern nicht zu probieren vielleicht!
00:29:36: Etwas ist, was man nicht tun sollte.
00:29:38: Einfach mal machen!
00:29:39: Und als Sie die AfD mitgegründet haben, da hat ja Deutschland auch über die Euro-Rettung diskutiert – über Griechenland und die Staatsschulden.
00:29:47: Was mich heute interessiert, liebe Frau Dr.
00:29:49: Petri?
00:29:49: Was hat sie denn an der frühen AfD, an der Frühen Alternative für Deutschland zu diesem Zeitpunkt überzeugt?
00:29:58: Ich habe sie ja mitgegriffen.
00:29:59: Das heißt ich habe das erste Programm zusammen mit Bernd Lucke geschrieben.
00:30:06: was mich daran vor allen Dingen gereizt hat, gerade am Anfang war selbst gestalten zu können.
00:30:13: Und das worauf Sie einspielen ist ja die Frage, was waren die Inhalte?
00:30:18: Was waren sozusagen die Ideen, die ich gut fand, die mich gewonnen haben?
00:30:25: inhaltlich?
00:30:26: Naja und das kann man immer mit wenigen Sätzen beschreiben.
00:30:30: Die AfD-Jährige in der Konzeption transportiert, die ehemals Ideen der FDP und der CDU waren.
00:30:42: Da war ganz viel Marktwirtschaft, da war ganz viele Familienbild, die Idee dass die Familie in eine Gesellschaft trägt aber das ist... am Ende auch eine Trennung zwischen der staatlichen und der privaten Sphäre gibt.
00:30:57: Das Problem, oder so kommen wir vielleicht gleich noch, war aber auch schon damals das es im Grunde neben dem verständigten Protest keine gemeinsame Linie gab.
00:31:08: Das habe ich damals für normal gehalten.
00:31:11: Im Grunde war das aber schon ein Geburtsfehler.
00:31:13: Also korrigieren Sie mich da gerne?
00:31:15: So wie ich das in Erinnerung habe – die AfD wurde ja seit Jahrzehnten vor allem aus Kritik an Politik gegründet.
00:31:23: Und die verstand sicher zunächst eher als Investmentwirtschafts-Europa politische Alternative, aber dann kam ja relativ schnell auch andere Themen und Strömungen hinzu spätestens mit dem Erstarken des Nationalkonservativen Flüges und Personen wie Björn Höcke.
00:31:40: Da wurde schon deutlich, das haben Sie kurz erwähnt, dass auch innerhalb der Partei sehr unterschiedliche Vorstellungen darüber existierten, bis nun weiterzugehen hat?
00:31:49: Ja unbedingt!
00:31:52: Die Warnung von außen war tatsächlich und das liegt über daran, dass man so eine neue Kraft selten mit mehreren Themen in die Öffentlichkeit bekommt.
00:32:01: Das ist einfach eine Frage... des Marketings.
00:32:04: Die Hauptfrage, das war natürlich die Eurokritik und tatsächlich speist sich ja die frühe Partei vor allen Dingen aus Euro-Kritikern, v.a.
00:32:13: aus dem Umfeld der FDP und nicht so sehr wie heute häufig geschrieben wird aus dem umfeld der CDU.
00:32:19: wir haben lediglich markensalternativ los im Namen aufgespießt indem wir zwei Dinge getan haben Wir haben es gewagt eine Partei für Deutschland zu nennen.
00:32:28: was damals hochkontrovers war findet heute gar niemand mehr so wahnsinnig kontrovers Und wir haben einem Grunde politisch links besetztes Wort wie Alternative davor gesetzt.
00:32:39: Der Name war schon eine Provokation, aber im Grunde war es in der Tat Eurokritik wobei ich immer sage die Migrationskritik war bereits programmatisch angelegt.
00:32:49: und Tatsächlich gab es dieses eine Plakat im Bundestagswahlkampf, bei dem ich meinen Gesicht dafür hergegeben habe was sowohl familiär als auch gesellschaftlich schon damals mehr Probleme bereitet hat.
00:33:03: Da stand einfach nur drauf, eine Wanderung braucht strenge Regeln.
00:33:07: Also eine Selbstverständlichkeit aus meiner Sicht.
00:33:09: aber das war damals eben tatsächlich nur schwer in der Öffentlichkeit zu sagen und hat natürlich auch provoziert.
00:33:14: Was will ich damit sagen?
00:33:16: Es gab Die gesellschaftspolitische, sage ich mal, These innerhalb der Partei.
00:33:25: die waren in einer Öffentlichkeit nicht so präsent.
00:33:27: Die wurde dann erst im Jahr zwei Tausend Fünfzehn Präsenter mit dem Aufwachsen der Migrationszahlen.
00:33:34: Insofern gab es beides.
00:33:36: aber in der Tat es gab verschiedene Richtungen und anders als in der Öffentlichkeit diskutiert wurde gab es drei Richtungen.
00:33:43: Es gab die freiheitliche Die Gratisverhältnis, was soll der Staat tun?
00:33:48: Was soll er lassen
00:33:49: betraf?".
00:33:51: Es gab einen sehr konservativen Ansatz.
00:33:53: Das war Bernd Lucke, der das immer auch klar sagte.
00:33:55: Gibt ein Zitat von ihm wo er sagt ich bin kein Liberaler.
00:33:59: Das stimmt, dreißig Jahre CDU würde niemand widersprechen.
00:34:03: und es gab aber auch damals schon einen, nennen wir ihn sozialpatriotischen Ansatz, sozialkonservativ, wo vielleicht Alexander Gauland hingehörte in Richtung Sozialpatriotisch oder anderen Bögen was anders nennen, John Höcke und andere Personen die ja von Anfang an mit in der Partei waren.
00:34:25: Abgebildet wurde medial immer im Grunde nur Wirtschaftsliberal versus Nationalistisch und das stimmt eben damals auch schon nicht.
00:34:34: Ja also es gab dann den Machtwechsel von Bernd Lucke zu ihnen.
00:34:39: da haben sich dann auch die Konflikte so ein bisschen weiter verschärft.
00:34:42: Sie haben ja dann irgendwann erkannt, dass sich Kräfte durchsetzen, deren politischen Kurs sie nicht unbedingt mittragen wollten.
00:34:49: An welchem Tag oder Monat haben Sie das denn in Rückblicken festgemacht?
00:34:54: Da gab es keinen einzigen Tag!
00:34:56: Da gab's viele Tage und es war ein Prozess und der Kampf lief eben wie gesagt zwischen diesen drei Lagern im Grunde ab aus dem Jahr.
00:35:09: Da begann auch, dass das sehr starke Unwohlsein von Bernd Lucke mit dem ich ja ... Wo ich sage es war schade, dass man sich damals nicht geeinigt hat.
00:35:19: Dafür gab's viele Gründe aber diese Konflikte kulminierten sicherlich zwei tausend siebzehn mit mehreren dramatischen Zwischestufen in den Parteitag an denen ich versucht habe die Partei vor die Wahl zu stellen einen konstruktiven Kurs einzuschlagen, um koalitionsfähig zu werden.
00:35:41: Was gerade für das ganze Klientel um den Flügel und um Jörn Höcke absolut nicht gewollt war.
00:35:48: Die ist ja bis heute als Errungenschaft verkaufen, nicht zu regieren, nichts zu gestalten.
00:35:54: Und was aus meiner Sicht sowohl als Wähler als auch als Politiker einfach, ja, bis es an einem gewissen Maß auf feige und unehrlich ist Insofern, den einen Tag gab es nicht.
00:36:06: Es war ein Kampf wie in jeder anderen Partei diese Machtkämpfe ja auch ablaufen.
00:36:10: Wie man das an der CDU sehen kann und wie man das in der SPD vielleicht weniger sehen kann.
00:36:14: Das passiert jetzt aber auch oder bei den Grünen.
00:36:16: Insoferen ist nicht eine Tag Kulminierte letztlich im Jahr zwei tausend siebzehn in der ganzen Frage, wie man sich auf die Bundestagswahl vorbereitet
00:36:25: Genau.
00:36:25: Und da gab es den April, hier haben sie kurz vor dem Bundesparteitag in Köln ihren Verzicht auch auf eine Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl erklärt und nach dem Parteitag beendeten die Spitzen-Kandidaten Alexander Gauland und Alice Weidel, wie man den Medien entnehmen konnte, die Kommunikation zu ihnen.
00:36:45: Was hat das denn mit Ihnen ganz persönlich gemacht?
00:36:51: Ich weiß gar nicht ob das so entscheidend ist was das für mir persönlich gemacht.
00:36:56: Wenn man ein Partei-Innenleben kennengelernt hat, das kann jeder bestätigen der man in einer Partei war.
00:37:05: Dann laufen innerhalb eines solchen Apparates, ich sage mal ähnlich wie in einem Konzern ganz viele Dinge ab die sich ein normaler Bürger auch den mittelständischer und kleiner Unternehmer im Grunde gar nicht vorstellen können weil Machtapparate sehr merkwürdige Verhaltensweisen hervorbringen.
00:37:22: Das hat mit Menschlichkeit oder Ehrlichkeit, wie man das normalerweise den Kindern beibringt eben alles nichts mehr zu tun.
00:37:31: Da ging es nur noch um die Machtfrage und ich habe eine Machtposition zu einem Zeitpunkt aufgegeben als sie die allergrößte war, die ich in diesem Apparatpartei jemals inne hatte weil es mir darum nicht ging sondern weil ich inhaltliche Entscheidungen erzwingen oder herbeiführen wollte.
00:37:51: Und als das nicht funktioniert hat, habe ich diesen Posten aufgegeben.
00:37:57: und insofern war diese Phase nach diesem Parteitag, in der die innerliche Entscheidung von der Partei verweigert wurde.
00:38:04: Weil sie eben nicht entscheiden wollten was sie sein wollten sondern lieber sich damit abgefunden haben nichts zu entscheiden was für jeden klardenkten Menschen ja auch eine Entscheidung war.
00:38:14: Diese Phase bis zur Bundestagswahl habe ich der Parteil gelassen um zu sehen ob Das persönliche Zurücktreten einer von einer solchen Machtposition dazu führt, dass sich inhaltliche Dinge klären können.
00:38:25: Und innerhalb der Kampagne – wir haben das gerade erwähnt – allein dadurch, dass man im Prinzip die Kommunikation abgebrochen hat, Wahlplakate versucht hat zu verhindern und andere lustige Dinge diese in Parteien passieren aber in allen Parteien ist mir klar geworden, dass es zu dieser Entscheidung nicht kommen
00:38:39: wird.".
00:38:40: Und Sie sind ja dann auch Ende September zwei tausend siebzehn aus der AfD ausgetreten?
00:38:47: Ja, ja.
00:38:49: Ich bin.
00:38:49: am Tag nach der Bundestagswahl habe ich verkündet dass sich der Fraktion gar nicht erst angehören werde.
00:38:54: die formiert sich immer erst einige Tage nach einer solchen Wahl.
00:38:57: also ich war ab Tag eins im Bundestag fraktionslos oder unabhängig je nachdem wie man das betrachten möchte und bin dann ein paar Tage später auch aus der Partei ausgetreten.
00:39:09: Also spätestens da wurde ihnen ja auch klar diese Partei entwickelt sich in eine Richtung die sie persönlich auch nicht mehr vertreten konnten.
00:39:17: Jetzt so zehn, elf Jahre später.
00:39:19: Liebe Frau Dr.
00:39:20: Petri wie blicken Sie denn heute auf die AfD?
00:39:25: Die AfD ist eine legitime Partei auch wenn ich sie natürlich seit zwei tausendsehnt schon nicht mehr wähle.
00:39:30: es hätte sie nicht gegeben ohne das politische Versagen der anderen Parteien.
00:39:37: insofern hat sie ihren Platz im Spektrum Und man muss mit ihr reden.
00:39:44: Also ich halte das, was war ein Brandmauer-Erleben seit Jahren für eine absolute Katastrophe und zwar aus vielerlei Gründen.
00:39:53: nicht nur weil man damit den Wähler vor dem Kopf stößt, weil man Korrekturen der politischen Richtung verhindert sondern weil man letztlich auch das Fundament einer repräsentativen Demokratie beim Wähler untergräbt.
00:40:08: Das heißt nicht, dass ich mit der AfD nicht viele Dissensor habe.
00:40:11: Weil das was sich an drei Richtungen angesprochen habe freiheitlich konservativ, sozialpatriotisch oder manche anderen würden sagen auch nationalsozialistisch was einige Figuren angeht.
00:40:22: Das ist etwas was am Ende in einer Gesellschaft durch Wähler-Repräsentanz ausgefochten werden muss.
00:40:30: Es gibt dieses Dreieck politisch, sozialistisch konservativ freiheitlich.
00:40:35: und da die anderen Parteien über Jahrzehnte letzte ihr Profil verloren haben ist klar dass diese Lücke gefüllt wird.
00:40:42: hätte es die AfD nicht gegeben damals hätte sie sich eine andere Partei gefunden.
00:40:45: Ja richtig Das ist wohl wahr und die Zeiten sind nicht einfacher geworden.
00:40:51: ich möchte mit ihnen aber heute auch so ein bisschen über Nicht nur über die Politik sprechen sondern auch über den Menschen dahinter.
00:40:55: und was mich wirklich auch interessiert Merkt man denn selbst, wenn man mächtig wird?
00:41:00: Oder merkt man nur das plötzlich mehr Menschen über die eigenen Witze lachen.
00:41:05: Ja natürlich merkt mir das!
00:41:08: Weil die allermeisten Menschen sich nicht an Persönlichkeiten oder an der Person orientieren sondern sie orientieren sich in einer hierarchischen Position.
00:41:22: Das merkt aber wenn man ein bisschen Menschenkenntnis hat... dann kann man das auch sehr gut einordnen.
00:41:29: Und ich war Gott sei Dank immer gesegnet mit einem sehr ehrlichen Umfeld, sowohl familiär als auch in der Partei gab es immer mindestens eine Handvoll wenn nicht zweieinhandvoll von Menschen die immer sehr oft mit mir geredet haben.
00:41:43: Insofern muss ich dieses Netzwerk bauen und muss sich ganz bewusst auch mit anderen Meinungen konfrontieren lassen.
00:41:51: aber das war das was mich eigentlich in der gesamten politischen Arbeit immer am meisten Freude gemacht hat.
00:41:56: Es war nicht das Reden halten, sondern es war das Diskutieren mit den Menschen nach dem Vortrag.
00:42:02: Und nach der AfD kam dann die Blaue Partei?
00:42:05: Warum hat denn dieses ambitionierte Projekt in ihren Augen nicht so wirklich funktioniert?
00:42:14: Das hatte ein bisschen was damit zu tun, was ich glaubte und was Wähler von mir erwarten.
00:42:19: Also man kann's ganz banal sagen... Die Wähler, die in der AfD gewählt haben, haben alle ihre Hoffnung an diese Partei gesetzt.
00:42:27: Und sie waren dann natürlich von mir enttäuscht weil ich ausgetreten bin.
00:42:32: Ich erkläre ja bis heute warum ich ausgedrehten bin.
00:42:37: Gerade am Wochenende wieder beim Wahlkampf in Neubrandenburg.
00:42:40: aber es passiert mir eigentlich ständig und die Blau-Partei kam zu früh.
00:42:48: das Zeitfenster war nicht da.
00:42:51: Für viele Menschen war ich weiterhin die Ex-AFD-Vorsitzende.
00:42:56: Ich bin meistens so schnell, es passiert mir häufiger das Analysen und Erkenntnisse, die ich habe dass sie einfach Erkenntnisse sind für die vielleicht die Zeit noch nicht reif ist.
00:43:08: Also kann man ja auch beim Thema Migration und Wirtschaft und Sozialstaaten anderen Dingen sehen.
00:43:13: Heute sind wir uns in weiten Teilen der Gesellschaft doch einig, dass es Fehlentscheidung gegeben hat.
00:43:20: Oder die Energiewende war, ob das die Migrationspolitik in der Form war oder oder oder vor zehn, fünfzehn Jahren gibt ja Menschen hier noch viel früher gesehen als ich aber auch vor zehn Jahren war's für die meisten Menschen zu früh und dann muss man umgehen, dass man manchmal Dinge zu früh sieht.
00:43:37: Es gab damals ja auch eine sehr starke Fixierung auf sie.
00:43:40: Die Partei wurde öffentlich vor allem als persönliches Projekt von ihnen wahrgenommen und wenn Sie heute mal so ein bisschen, Sie müssen jetzt nicht ins Detail gehen aber man sieht das ja auch an Sarah Wagenknecht BSW Das ist ja auch sehr stark auf eine Person Anfangs zugeschnitten gewesen.
00:43:54: Würden Sie das jedem nochmal empfehlen denn ne neu Partei gründet oder sollte man sich von Beginn an breiter aufstellen?
00:44:01: Weil ich möchte der Einschalt so ein bisschen widersprechen, dass die AfD persönliches Projekt war.
00:44:06: Ich war sicherlich sozusagen die Repräsentantin, die diesen Aufstieg sehr verkörpert hat gerade in den Prozentzahlen, in den Umfragen bis zum Jahr zwei Tausend Siebzehnte das stimmt schon.
00:44:18: aber Die AfD war vor allen Dingen getragen und das ist glaube ich auch ihr größtes Problem nach wie vor, dass die Menschen hinter sich vereint hat.
00:44:26: Die vor allen dingen einen Protest zum Ausdruck bringen wollten und das in der Frage wo man hin wollte eben keine Einigkeit gab.
00:44:33: aber worauf sie anspielen ist ja die Frage soll man sich oder soll man Projekte auf Personen zuschneiden?
00:44:43: dazu wie Menschen sind.
00:44:44: Menschen wählen Menschen, Menschen wählern keine Parteiprogramme das glauben viele Menschen zwar.
00:44:49: aber genau genommen hat Wagenklingeln mit ihrem Projekt genau das verdeutlicht sie.
00:44:55: als eine der bekanntesten politischen Figuren Deutschlands hat ihre Person dann natürlich mit Inhalten verbunden ja wie plötzlich einer linken Migrationskritik und an anderen Dingen.
00:45:10: Aber da klar Wählt der Wähler, weil achtzig Prozent der Bürger eigentlich unpolitisch sind.
00:45:17: Also unsere Analyse.
00:45:18: Zwanzig Prozent sind interessiert und aktiv dabei Nachrichten zu konsumieren.
00:45:23: Achtzig Prozent tun das maximal im Vorbeigehen und wollen eigentlich wenig damit zu tun haben.
00:45:28: also insofern ist die Erkenntnis wenn sie ein Projekt groß machen wollen geht es nicht ohne starke Figuren die zu Identifikationsfiguren oder auch zur Polarisierungsfiguren werden können.
00:45:40: Das darf noch nicht das Einzige sein.
00:45:41: Ich glaube, dass ist sozusagen dann eher der zweite Gedanke dahinter.
00:45:45: Sarah Wagenknecht ist das stärkste Asset dieser Partei.
00:45:49: Danach kommt nicht mehr viel.
00:45:51: Das ist der Unterschied aus meiner Perspektive zur Teamfreiheit.
00:45:55: Thomas Kemmerich und ich geben unser Gesicht dafür her.
00:45:58: aber da hinten steht ein ziemlich großes Netzwerk von Unternehmern und Selbstständigen und auch wiederum vielen Bürgern die früher mal bei der FDP tätig waren vor allen Dingen die selbst was beizutragen haben.
00:46:09: Und ohne die wären wir gar
00:46:12: nichts.".
00:46:14: Sie haben Thomas Kämmerich erwähnt, ehemaliger FDP-Politiker und der war auch kurzzeitig Thüringenischer Ministerpräsident.
00:46:22: Das
00:46:23: ist ja dann auch sehr schnell wieder nennend was mal rückgängig gemacht worden.
00:46:26: wenn wir aber nochmal zum Team Freiheit übergehen da gibt es CDU CSU SPD Linke Grüne AfD BSW und FDP uns.
00:46:36: Das politische Angebot in Deutschland ist jetzt nicht unbedingt klein.
00:46:40: Welche Lücke sollte das Team Freiheit schließen, die all diese Parteien bislang offen lassen?
00:46:53: keine der genannten Parteien außer Teamfreiheit, vielleicht bis auf die Linke.
00:46:58: Die überantworten das relativ klar aber viele andere drücken sich um die Frage herum insbesondere die sogenannten Volksparteien nämlich was ist denn unser Gestaltungsansatz?
00:47:06: Das ist ja im Grunde die Frage die sich jeder Politiker stellen muss wenn er losgeht.
00:47:11: oder jeder möchte gerne ein politischer Satz Wie will ich dem etwas ändern?
00:47:14: Was will ich ändern und wie will ich es ändern?
00:47:17: Und meine Erfahrung aus der Politik ist dass die allermeisten die losgehen um etwas zu ändern trifft auf die genannten Parteien eben, wie gesagt zu indem sie sagen das muss Politik besser regeln oder dass muss der Staat besser reglen.
00:47:32: Denn der Staat ist am Ende einen Ausfluss politischer Macht exekutive und nachgeordnete Behörden.
00:47:37: aber unser Ansatz unterscheidet sich davon ja Fundamental darin, dass wir sagen Wir wollen den staatlichen Apparat wieder begrenzen.
00:47:47: Ob über Regulierung Bürokratie politische Ämter Zahl der Ministerien Höhe von Abgaben und Steuern damit Bürgern Unternehmen wieder selbst entscheiden können weil der Markt aus unserer Sicht viel besser regelt als das Staat jemals kann.
00:48:04: Und wenn man das jetzt in politischer Fachbegriffe packen möchte dann ist das eine was vor allen Dingen Das linke Spektrum betreibt, aber die CDU und weiten Teilen ja leider mit.
00:48:14: Und auch die AfD inzwischen und auch die FDP sogar und BSW sowieso.
00:48:18: Die sagen der Staat muss regeln.
00:48:21: das ist der sogenannte etatistische also von dem Wort Le Tassimoir oder der Stadt bin ich.
00:48:27: Der etatisitische Ansatz lässt sich der Apparateansatz und dass der Gegenentwurf dazu der andere Pole ist zu sagen nein Staat soll möglichst wenig regeln.
00:48:39: Weil sich dann Dinge von selbst regeln und ich sage immer, weil das viele Menschen nicht mehr wissen... Größter Erfolgsfaktor für den Wiederaufstieg der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg, neben der Einbindung in die westliche Hemisphäre kulturell und wirtschaftlich war Ludwig Erhards mutiger Schritt ganz viel Regulierung in der BundesRepublik einfach über Nacht beiseite zu wischen.
00:49:03: Die Aufhebung der Preis-Bindung, Preis-Deckel was alles wieder heutzutage passiert unter Linker Egiide sind sozialistische Instrumente, die den Markt kaputt machen.
00:49:14: Und wo das hingeht kann man sich in Argentinien bis zu Xavier Millay's Amtsübernahme angucken und ich sage das immer ganz provokant aber ich glaube es trifft zu.
00:49:24: wir sind strukturell auf dem Weg zur Argentinian Formulee und wir sind finanziell noch nicht da ist doch nicht so katastrophal aber strukturell ist sehr ähnlich.
00:49:35: Wo würden sie denn in Deutschland dann die sprichwörtliche Kettenziege als erstes ansetzen?
00:49:42: bei Subventionen, bei Fördermitteln, bei NGO-Finanzierung beim öffentlich rechtlichen Rundfunk und auch beim Sozialstaat der uns ein Drittel des erwirtschafteten Geldes inzwischen pro Jahr kostet.
00:49:57: Und trotzdem ja nicht zielgenau funktioniert weil der Staat einfach nie zielgenaus sein kann selbst wenn es gut gemeint ist einfach nicht möglich, zentral über ein solches Instrument am Ende der soziale Gerechtigkeit zu schaffen.
00:50:10: Und was ist passiert, was für Schlimmeres die Gesellschaft?
00:50:14: geht daran kaputt, weil soziale und menschliche Verantwortung am Ende an den anonymen Sozialstadt ausgelagert wird.
00:50:20: Also der Sozialstadt wäre unser erstes.
00:50:21: wir vertreten ja die negative Einkommenssteuer.
00:50:24: das ist ein Instrument eine Sozialleistung, die nahezu ohne Verwaltungszeitigkeit an jeden Bürger ausgezahlt werden könnte aber im Gegensatz zu dem sogenannten bedingungslosen Grundeinkommen nicht auskömmlich wäre, die aber alle fünfhundert X-Sozialleistungen, die wir aktuell haben durch die ja kaum einer Durchblick einfach beseitigen würde.
00:50:46: Es wäre gerechter aus meiner Sicht, es wäre vor allen Dingen unkomplizierter und einfacher zu verstehen – das in Verbindung mit einer Flat-Text zum Beispiel von ca.
00:50:57: Arbeit schaffen.
00:50:58: Also ich glaube, wir müssen die Selbstheilungskräfte dieses Landes entfesseln, die nach wie vor da sind, obwohl wir den Menschen leider Gottes über die letzten zwanzig- dreißig Jahre Verantwortung abhazogen haben.
00:51:09: Ist Deutschland denn heute tatsächlich schwieriger zu regieren als zwei Tausend Dreizehn?
00:51:13: oder haben wir vielleicht auch unsere damaligen Probleme nur vergessen?
00:51:18: Es ist viel schwieriger zur Regierung weil aus meiner Sicht Probleme im Jahr, auch selbst noch zum Jahr, einfacher zu lösen gewähren durch weniger radikale Einschnitte.
00:51:29: Das weiß ja jeder der ein Unternehmen führt also wenn die finanzielle Lage sich erst so massiv verschlechtert hat dass mir der Bewegungsspielraum finanziell fehlt dann ist der Schnitt viel radikaler.
00:51:40: und genau dasselbe gilt auch für dieses Land denn das starten per Definition nicht in die Insolvenz gehen können, ist ja eine politische Entscheidung und kein Naturgesetz.
00:51:50: Also wäre Deutschland ein Unternehmen, wären wir schon lange in der Insolwenz und all die, die dafür verantwortlich sind, wären wegen Insolvensverschleppung und röberischen Bankrott vermutlich vor Gericht.
00:52:04: Liebe Frau Dr.
00:52:04: Petri was würden Sie denn tun wenn sie morgen für genau vierundzwanzig Stunden Bundeskanzlerin werden?
00:52:09: Und Sie dürfen alles ändern in diesen vierund zwanzig Stunden.
00:52:14: Die vierundzwanzig Stunden reichen ja nicht aus und das, was ich tun würde also massiv an die öffentlichen Ausgaben rangehen.
00:52:21: Das ist etwas ein Prozess der sich über Monate oder Jahre erstreckt.
00:52:26: fünf Jahre wäre eine gute Zeit, weil man aus meiner Sicht innerhalb von fünf Jahren die Staatsquote auf twenty-fünf Prozent senken könnte.
00:52:33: Das ist ein Wert den wir jetzt seit Jahrzehnten nicht gehabt haben – die Schweiz mit ihrem sehr guten Sozialsystem liegt glaube ich aktuell bei thirty zwei Prozent.
00:52:42: Also so viel könnte man aber innerhalb weniger Jahre machen und das wäre eine Frischzellenkurve dieses Land.
00:52:49: Über welchen Fehler von Ihnen können Sie denn heute lachen der damals vielleicht auch überhaupt nicht lustig war?
00:52:58: Oh Gott.
00:53:02: Der ist noch immer nicht lustig, ob.
00:53:04: ich kann es gut im Hinblick zum bösen Spiel zu machen?
00:53:10: Ich kann das was ich denke meistens nicht hinter einer Maske verbergen.
00:53:15: Das führt zu lustigen Gremassen bei irgendwelchen Fotos die Journalisten natürlich über die Jahre haufenweise von mir geschossen haben.
00:53:21: Ja also ich kann einen wahnsinnig schlecht lügen.
00:53:25: Für Politik ist besser wenn man das kann aber ich kann's tatsächlich nicht gut.
00:53:29: Also für den Wähler ist es besser, wenn er es ihnen besser ansieht.
00:53:31: Ja natürlich!
00:53:32: Ich finde diesen Fehler auch nicht so schlimm ehrlich gesagt.
00:53:35: Also ich als Wähler finde das gut, wenn ich erkenne ob der gegenüber jetzt mir irgendwie etwas ins Gesicht flunkert oder mich glatt anlügt...
00:53:42: Aber für zugebildene ist es nicht so praktisch?
00:53:44: Das ist wohl wahr.
00:53:45: Das stimmt aber lieber ein authentischer Politiker als einen Aufgesetzter.
00:53:48: Zum Ende unserer heutigen Folge liebe Frau Dr.
00:53:50: Petri Sie haben das auch erwähnt sie haben Orgel gespielt und Chorleitung gelernt.
00:53:54: Was ist denn schwieriger zusammenzuhalten Ein Chor- oder eine politische Partei?
00:53:59: Nein, Chor ganz klar.
00:54:01: Und bei der Orgel muss man ja Hände und Füße – ich kenne mich da jetzt wirklich nicht so aus – aber man muss ja die Hände-und-Füße gleichzeitig koordinieren!
00:54:07: Ist das dann Rückblicken?
00:54:08: vielleicht die perfekte Ausbildung auch gewesen für Parteipolitik?
00:54:12: Vieles gleichzeitig zu erledigen?
00:54:15: Also multitaskingfähig zu sein ist sicherlich für die Politik gut weil man so viele Dinge eigentlich gleichzeitig im Blick behalten muss.
00:54:23: Aber vor allen Dingen ist Musik für mich Therapie und Hobby und vermutlich noch viel mehr emotionale Heimat.
00:54:31: Also insofern, ich glaube das ist sicherlich für Politik auch wichtig dass man in seinem Leben noch andere Dinge hat als Politik.
00:54:38: Und das war bei mir natürlich immer die Familie Das war die unternehmerische Tätigkeit Das ist der Garten In dem ich ja wenn ich links rüber schaue rausgucken kann Aber es ist immer eben auch die Musik gewesen.
00:54:49: Und wenn Sie abends mal trotz Ihrer vielen Termine Zeit haben zu Hause sitzen vor dem Fernseher und das geliebte öffentlich-rechtliche Fernsehen anschauen oder auch private Sender, oder Streaming gibt es da irgendwie zum Beispiel ein Trash Format bei dem sie hängen bleiben.
00:55:03: Oder geht das komplett an Ihnen vorbei?
00:55:06: Das geht komplett an mir vorbei!
00:55:07: Tatsächlich habe ich seit vielen Jahren fast kein lineares Fernsehen mehr geschaut.
00:55:13: und wenn ich mir ÖRA anschauen muss, dann eigentlich nur online um irgendeine Talk schon nachzuvollziehen oder zu analysieren.
00:55:23: Und da nehmen wir mal an RTL würde Ihnen als Team Freiheit eine Parteinspende erst einmal ganz fiktiv gedacht natürlich eine Parteinspende über eine Million Euro anbieten dafür dass Sie ins Dschungelcamp einziehen.
00:55:33: würden sie das tun?
00:55:35: Also ich hoffe ich enttäusche jetzt niemand!
00:55:37: Ich habe mich das nie angeschaut.
00:55:40: Ich müsste mich erst mal informieren, ich habe so eine grobe Vorstellung.
00:55:44: Ob ich das machen würde?
00:55:45: Wenn Sie mich spontan fragen würden, sage ich nein!
00:55:48: Gut, dann denken Sie noch mal drüber nach und wenn wir uns in fünf Jahren wieder treffen, geben sie mir gerne eine Antwort.
00:55:53: Aber was ich mich auch noch interessiert zum Ende der Folge ist, Sie haben ja schon bemerkenswert viele Berufe gehabt!
00:55:58: Wenn Sie einen meiner bisherigen Podcast-Berufe für eine Woche ausprobieren müssten – ich nenne ihn jetzt ein paar – welchen nehmen Sie denn?
00:56:04: Also Sie haben die Auswahl zwischen einer Tatortreinigerin, einem Sensenlehrer, einer Kufresörin, einer Dildo-Designerin oder einem Callgirl.
00:56:15: Welchen nehme ich?
00:56:16: Hm... Nur kurze Nachfrage.
00:56:20: Also es käme sowieso nur Sensenleeren oder Kufresuren in Form, aber was macht man?
00:56:23: Also Sensenlehren ist das jemand anderem beibringen wie man die Sense benutzt im Garten?
00:56:28: Das ist tatsächlich so.
00:56:29: also so dass Dengeln lernen eine alte Kunst.
00:56:33: Nämlich sowohl das auch weil der Kufreseur den fand ich auch ganz spannend weil ich Kühe einfach unfassbar gern mag, so wie viele andere Tiere auch.
00:56:41: Aber tatsächlich versuche ich gerade selbst Sensen zu lernen und ich finde das wirklich schwer als Frau diesen richtigen Dreh rauszukriegen, weil wir so einen großen Garten haben.
00:56:49: Also ja, dass würde ich total gerne können und es gern an meine Kinder weitergeben damit die dann statt meiner das hohe Gras abschneiden.
00:56:57: Dann halten wir fest Dr.
00:56:59: Frau Kripit, wie könnt ihr vielleicht im nächsten Leben auch zur Senzenfrau werden?
00:57:04: Passend zum Podcast, meine letzte Frage heute an Sie.
00:57:07: Wann hat das Leben Sie denn zuletzt ziemlich schüchtern oder auch nüchterngemacht?
00:57:14: Ich glaube, dass mit dem Schüchdern das war noch... Also Schüchtern wenn es überhaupt einen Moment gibt wobei das eher aufs passen müssen sie sagen also als meine erste Tochter geboren wurde.
00:57:27: Das war der Moment in dem ich eher fürchtig war weil in einem solchen moment einem plötzlich das leben und die Endlichkeit dessen und auf so viele verschiedene Weisen bewusst wird.
00:57:37: Das ist vielleicht nicht Schüchtern, aber trifft es vielleicht am ehesten.
00:57:41: Ansonsten bin ich einfach nicht schüchternd.
00:57:42: Ich fahre immer schon frech.
00:57:43: Ich verleute leider ins Wort wenn ich das Gefühl habe dass mir das alles zu lange dauert.
00:57:48: Darunter leidet auch mein Ehemann oder meine Freundin wieder.
00:57:52: Oder auch andere Leute.
00:57:53: also das Schüchter passt bei mir einfach nicht Und nüchthern bin ich glaube viel zu häufig.
00:57:57: Also ich weiß wie enttäuscht.
00:58:03: Meine Mitschreiter waren und wir hatten wirklich ein tolles Ergebnis erzielt mit dem Einzug in den sächsischen Landtag, dass ich keine übertaumeln also keine keine überschießende Freudesrede gehalten habe.
00:58:13: Sondern stattdessen gesagt habe jetzt geht die Arbeit erst richtig los und bitte betrinkt euch dich mit diesem Erfolg!
00:58:20: Also insofern nüchtern bin ich glaube ich die meiste Zeit.
00:58:24: Das ist gut.
00:58:25: Ich lege aber noch eine allerletzte Frage nach.
00:58:26: dann bin ich wirklich still wenn sie irgendwann wirklich endgültig Politik aufhören.
00:58:31: Woran werden wir denn erkennen, dass Sie es diesmal ernst meinen?
00:58:41: Welcher Mensch hat im Leben das Recht darauf von einem anderen eine solch endgültige Entscheidung zu verlangen?
00:58:48: Also ich verlange das vor niemandem und ich habe ja auch nach meinem Ausritt aus der AfD der sauberen Beendigung in der blauen Partei nie gesagt, dass mich Politik nicht mehr interessiert.
00:59:02: Ich bin immer vorher auch voreintreten in die aktive Phase ein interessierter Mensch gewesen.
00:59:08: also insofern ist diese Frage nahezu nichts zu beantworten und ich würde sie auch niemandem anderen stellen und deswegen glaube ich auch es ist fair das ich die gar nicht beantwortet kann und möchte.
00:59:22: Sehen Sie und fürs Protokoll bleiben sie uns bitte auch erhalten.
00:59:24: also das war jetzt natürlich nicht so gemeint dass die morgen hier den stecker ziehen sollen Außer, sie möchten dann zur senzen frau sich umschulen lassen.
00:59:31: Dann melden sie sich gerne bei mir.
00:59:33: Ich habe da ein paar kontakte die ich ihnen auch geben kann.
00:59:36: Da freue ich mich jetzt schon darauf.
00:59:38: liebe frau dr.
00:59:38: Petri Das waren bloßes für genügend mit Ihnen.
00:59:40: es hat Spaß gemacht Und ich glaube dass mit dem ins wortfallen das haben wir auch ganz gut hinbekommen.
00:59:44: Also dass ist nicht passiert heute.
00:59:48: Danke kann ich nur zugeben.
00:59:49: alles erdenklich gute ihn.
00:59:50: bleiben sie gesund Bis ganz bald.
00:59:53: Vielen Dank.
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